>Rezension: Eat, Pray, Love

>März 2010
Eat, Pray, Love
Elizabeth Gilbert
479 Seiten
15.Auflage Januar 2010 BVT Verlag

Story:
Elizabeth ist 31, seit 8 Jahren mit ihrem Mann zusammen, und seit 6 Jahren verheiratet. Und sie steht vor einem Scherbenhaufen. Die Ehe ist nicht so glücklich wie man es sich erhofft und sie selbst leidet unter Depressionen. Sie fragt sich, wer sie eigentlich wirklich ist und was sie in ihrem Leben erreichen will.
Also beschließt sie noch einmal ganz von vorne anzufangen. Sie lässt New York, ihre Ehe und ihr altes Leben hinter sich um auf die Reise ihres Lebens zu gehen.
Die Stationen, die sie sich dafür aussucht sind:

Italien – La Dolce Vita
Indien – um durch Meditation in einem Ashram zu sich Selbst zu finden
Bali um inneren und äußeren Frieden miteinander zu verbinden.

Meine Meinung:
Ich bin begeistert. Elizabeth Gilbert schriebt in der ersten Person, also von sich selbst, was das Buch sehr autentisch macht. Sie beschreibt, wie sie in einem Jahr 3 verschiedene Länder besucht und was sie dort erlebt.
Allein der Aufbau des Buches gefällt mir als „Hobby-Yogi“ schon mal ziemlich gut.
Das Buch gliedert sich nämlich in 3 Teile (3 Länder) und in 108 Kapitel. 108 ist die Zahl der japa mala, der Indischen Meditationskette und 108 ist ein 3 stelliges Vielfaches der Zahl 3. Die 3 steht für absolute Ausgeglichenheit (siehe den Barhocker :-))
Es ist auf jeden Fall eine super Idee.

Zum ersten Teil Italien:
Hierzu kann ich nur sagen: „Mille grazie!“
Eine wirklich wunderbare Beschreibung dieses Landes, der Menschen, des Essens, des Lebensgefühls und der Sprache.
Ich liebe italienisches Essen und ich liebe die italienische Sprache aber ich bin nie in Italien gewesen, dank der liebevollen Weise, wie die Autorin über Italien berichtet habe ich mich auch in das Land verliebt.
Diesen Sommer werde ich nach Italien reisen, und das nur dank Elizabeth Gilberts Schwärmerei für dieses Land.

Zum zweiten Teil Indien:
In diesem Teil geht es um Yoga und Meditation. Es ist die Kunst mit sich selbst im Reinen zu sein. Elizabeth schreibt über die Gründe, warum Menschen meditieren und wie schwer es ist zu meditieren und dabei an nichts zu denken. Jeder der selbst einmal eine Meditationsstunde mitgemacht hat, der weiß genau wovon Sie spricht. Sehr schön beschreibt Sie einen Dialog, den Sie mit sich selbst führt, sie bittet ihre Gedanken sich zu verziehen und Sie in Ruhe zu lassen. Man trifft auf den eigenen inneren Schweinehund und den auszutricksen ist ja bekanntlich nicht so leicht.
Außerdem geht es in Indien um die Suche nach Glück, für das eigentlich jeder selbst verantwortlich ist und wenn jemand „The Secret“ gelesen oder gesehen hat, dann findet man auch hier einige Parallelen.

Zum dritten Teil Indonesien:
Was Elizabeth auf Bali machen will, dass weiß sie bei Ihrer Ankunft selbst nicht so genau.
Sie erzählt viel über die Bräuche auf Bali, was sehr interessant ist und so weit weg von unserer westlichen Kultur, dass man denkt sie wäre auf einem anderen Planeten gelandet.
Sie erzählt viel von einem alten Medizinmann, den sie dort trifft. Und obwohl unsere Kulturen so verschieden sind, so ist das nach dem wir alle streben, im Endeffekt doch das Selbe.
Der Medizinmann gibt gute Tipps zum glücklich werden, aber die möchte ich hier natürlich nicht verraten.

Fazit:
Man muss es einfach selbst lesen. Es ist witzig, kurzweilig und regt zum nachdenken an. Ein kleiner Ratgeber zum Thema Glück. Lesen!

– „Sehr gut“ …es gibt nichts mehr zu verbessern. Perfekt.

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