>Rezension: Das Buch der toten Tage

>Das Buch der toten Tage
Marcus Sedgewick
320 Seiten
Deutscher Taschenbuch Verlag 01.01.2007

Kurzbeschreibung:

Boy, ein Junge ohne Namen und Vergangenheit, ist Assistent des Magiers und Illusionisten Valerian. Schon immer war Valerian ein schwieriger Herr: finster, launisch und böse. Doch in letzter Zeit wird es schlimmer. Boy ahnt, es muss etwas geben, was Valerian Angst macht. Das kann nur etwas unvorstellbar Fürchterliches sein. Und Boy hat Recht. Sein Herr hat einen Pakt mit dem Bösen geschlossen: magische Kräfte gegen sein Leben – und in der Silvesternacht ist seine Zeit abgelaufen. Nur das mysteriöse Buch der toten Tage kann ihn noch retten. Aus ihm könnte er erfahren, wie man den Pakt mit den bösen Mächten löst. Boy soll Valerian helfen, das Buch aufzuspüren. Doch es ist Willow, Boys Freundin, die den entscheidenden Hinweis liefert: Die Melodie einer Spieluhr bringt sie auf die richtige Spur. Die Jagd führt Boy und Willow in die vergessenen Katakomben tief unter der uralten Stadt. Aber sie sind nicht die einzigen Jäger.

Rezension PiMi:
Das Buch der toten Tage handelt von dem Magier Valerian, seinem Assistenten Boy und Willow einem Waisenmädchen.
Valerian ist kein angenehmer Zeitgenosse, er ist meist schlecht gelaunt, herrisch und angsteinflößend. Boy, sein Assistent, lebt bei ihm, hilft bei seinen Bühnenshows, tut was er sagt und ist Sündenbock für alles was passiert.
Boy ist ein Junge ohne Vergangenheit. Er weiß nur, dass er auf der Straße aufgewachsen ist und sich mit Diebstahl durchgeschlagen hat. Er kennt weder seine Eltern, noch seinen Namen oder was er vor Valerian gemacht hat. Er ist dem Magier sozusagen vor die Füße gefallen und da Boy die Gabe hat in die kleinsten Ecken und Winkel zu kriechen, hatte Valerian einen guten Helfer in ihm gefunden.
Und dann ist da Willow, ein Waisenmädchen das für eine Sängerin am Theater arbeitet in der Valerian seine Zaubershows aufführt.

Die toten Tage, also die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr, in der die Zeit plötzlich nicht mehr die selbe ist und in der die Welt sich in einem anderen Rhythmus bewegt, sind es die dem Magier Valerian plötzlich Angst machen.
Grund ist ein Pakt, den er vor vielen Jahren mit einer Dunklenmacht geschlossen hat und die wird ihn holen wenn die toten Tage vorüber sind.
Boy und Willow müssen dem finsteren Zauberer helfen, dass dieses Unglück von Valerian abgewandt wird und ihm helfen ein Buch, das Buch der toten Tage, zu finden.
Aber auf der Suche geraten die drei in gefährliche Situationen. Die Zeit sitzt ihnen im Nacken und Boy erfährt erst als es fast zu spät ist in welcher Gefahr er sich selbst befindet.

Einen wirklichen Gruselfaktor, konnte ich nur ganz zum Schluss in den Katakomben spüren, davor war die Story zwar angenehm zu lesen, aber gruselig eher weniger.
Das mag aber auch daran liegen, dass die Zielgruppe zwischen 12 und 14 Jahren liegt und ich somit gute 13 Jahre über dieser liege.

Das Ende bleibt offen, so dass der Leser selbst noch ein bisschen spekulieren kann. Und auch bei dem finsteren Valerian findet der Leser am Ende dann doch noch so etwas wie einen weichen Kern.

Fazit:
Ich denke, das Buch ist für die Zielgruppe gut geeignet und passt wunderbar in die „tote“ Zeit zwischen den Feiertagen.
Wer also einen jungen „Gruselfan“ zu Hause hat, der kann ihm hiermit das passende Geschenk machen.
Für alle „Angsthasen“ unter 14 würde ich es dann aber wohl doch nicht empfehlen.

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