>Rezension: Dead until Dark

>Dead until Dark
Charlaine Harris
Verlag: ACE Books
292 Seiten
Genre: Fantasy
Sprache: Englisch

Rezension PiMi:
Sookie Stackhouse ist 25 Jahre alt, Kellnerin in einer Bar und führt ein eher ruhiges Leben.
Sie wohnt mit ihrer Katze Tina bei ihrer Großmutter, liest viel, geht nicht auf Partys oder mit Männern aus und zwar nicht, weil sie keine Männer abbekommt, weil sie hässlich oder schüchtern wäre, nein Sookie hat wie sie es selbst bezeichnet, eine Krankheit.
Sie hört die Gedanken anderer Leute.
Immer wenn sie mit Männern ausging wusste sie bereits im Vorfeld was er denkt und machen möchte. Das macht es gerade beim Thema Sex nicht leicht, denn wer will schon, dass ständig jemand „dazwischen“ quatscht. Sookie hat das Kapitel Männer für sich bereits aufgegeben, bis Bill eines Abends in Sookies Bar kommt.
Bill ist ruhig und zwar nicht was das Reden betrifft, Sookie hört seine Gedanken nicht und zum ersten Mal im Leben genießt sie die Anwesenheit eines Mannes.
Bill Compton ist ein Vampir und seit der Erfindung von „True Blood“ also echtem Blut, welches synthetisch hergestellt werden kann, haben sich die Vampire geoutet, denn sie stellen keine Gefahr für die Menschen dar.
Mit der Ankunft von Bill ändert sich alles in Sookies vorher so ruhigem Leben, denn in ihrem kleinen Städtchen werden zwei Mädchen ermordet. Die Mädchen waren sogenannte Fang-Bangers, Vampirgroupies die sich den Vampiren an den Hals werfen, mit ihnen schlafen und ihnen ihr Blut zur Verfügung stellen.
Nicht nur Bill gerät unter Mordverdacht, sondern auch Jason, Sookies Bruder, der eine eigenwillige Vorliebe hat, wenn er mit Frauen schläft.
Und Sookie befindet sich plötzlich selbst in Lebensgefahr, denn der Mörder ist auch bei ihr im Haus gewesen.

Dead until Dark ist eine Mischung aus Fantasy, Liebesroman und Krimi. Und hat mich absolut positiv überrascht.
Sookie war mir sofort sympathisch und auch für die skurrilen Einfälle von Charlaine Harris konnte ich mich begeistern.
Zum Beispiel, dass „True Blood“ Vampire nicht so wie echtes Menschenblut befriedigt und es darum Prostituierte gibt, die sich auf Vampire spezialisiert haben oder dass Vampire von dem Blut HIV-Infizierten Personen krankwerden und „sterben“ können. Auch Gestaltenwandler kommen im Buch vor und Sookies normale Welt ist plötzlich total verdreht.
Von Bill war ich ebenfalls fasziniert, allerdings mag ich seine Art, wie er Sookie als sein Mädchen, sein Mensch bezeichnet nicht.
Trotzdem konnte ich sehr gut nachvollziehen, dass sie sich zu Bill hingezogen fühlt, sich in ihn verliebte und ihm, trotz aller Vorurteile, die die Menschen gegenüber Vampiren haben, vertraut.

True Blood ist der Name der amerikanischen TV-Serie, die auf den Büchern von Charlaine Harris basiert. Die Serie läuft bereits seit 2009 im Deutschen Pay TV, im Februar 2011 soll die Serie dann auf RTLII ausgestrahlt werden. Mehr Infos hier.

Fazit:
Ich bin Fan!
Wer auf eine Mischung aus Erotik, Krimi, Humor und Fantasy steht, der sollte Dead until Dark lesen. Die Folgebände stehen bei mir schon in den Startlöchern.

Gelesen für die Challanges:

2 Gedanken zu “>Rezension: Dead until Dark

  1. >Hallo Miri! Ich freue mich, dass du mitmachen magst. Du kannst auch den Banner einfach hier irgendwo hinzufügen anstatt eines Postings (hat Andrea auch so gemacht)! glg, Tanja *knuff*

  2. >Vom Cover könnte man denken, dass es sich um einen Vampir Roman handelt und solche Bücher sind ja nichts für mich. Nachdem ich mir aber deine Rezension durchgelesen habe, hast du mich auf den Geschmack gebracht. (Trotz der Vampire) Ich werde das Buch mal bei Amazon markieren. Wirklich gut geschrieben. Eine Mischung von Allem – klingt lustig und sehr unterhaltsam! 😀

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