>Rezension: Die Ballade der Trockenpflaumen

>Die Ballade der Trockenpflaume
Valeria di Napoli alias Pulsatilla
Verlag: Graf
214 Seiten
Sprache: Deutsch

Der Blog einer jungen Italienerin, die sich Pulsatilla nennt wird zum Bestseller Roman in Italien.

Valeria di Napoli alias Pulsatilla („Kuhschelle“), die eigentlich ein Junge werden sollte, wird als Mädchen in den 80gern in Italien geboren. Valeria schreibt über ihre Kindheit mit Miss Makeup und My-Magic-Nursery Puppen, über Selbstbefriedigung, Affären, Fitness, Shopping, Zellulitis und die Periode.

Die ersten Seiten des Buches fand ich sehr unterhaltsam, da ich selbst Kind der 80er bin, kann ich mich gut an diese Make-up Puppen erinnern, die geschminkt wirklich ganz schrecklich aussahen.
Auch über das Kapitel „Periode“ konnte ich noch schmunzeln. Pulsatilla bezeichnet diese als Gottes Misogynie , die durch die Mutterschaft wieder gut gemacht werden soll. Und als Vergleich führt sie böserweise an, dass dies so ist, als würde man sagen „Hitler hatte auch seine guten Seiten: die Autobahn.“

Über den Rest des Buches bin ich geteilter Meinung.
Auf der einen Seite ist da der Schreibstil und die Sprachwahl, dieser ist ehrlich, frech und offen und hat mir gut gefallen.
Auf der anderen Seite ist da die Autorin selbst, die mir mit jedem Kapitel unsympathischer wurde. Sie geht mit komischen Typen ins Bett, die sie aus dem Internet kennt und beschwert sich dann über schlechten Sex.
Über ihre wahren Gefühle für eben diese Männer erfährt man als Leser nichts.
Für mich wirkt die Autorin sehr oberflächlich.

Da es sich um einzelne Blogeinträge handelt sind die Kapitel zusammenhanglos und das Lesen war für mich nach einiger Zeit ziemlich ermüdend.

Fazit:
Als Blog bestimmt besser als in Buchform.


2 Gedanken zu “>Rezension: Die Ballade der Trockenpflaumen

  1. >Gerade weil es von einer italienischen Autorin ist, hätte mich das Buch schon interessiert. Nach deiner Kritik reizt es mich nun aber nicht mehr, da ich am Ende sicher auch enttäuscht wäre. Vielleicht tue ich dem Buch unrecht, aber es erinnert mich halt an die Bitterfotze oder auch die Feuchtgebiete und auf sowas habe ich momentan keine Lust, weil es ja doch irgendwie immer viel Lärm um Nichts ist.Liebe Grüße,Nina

  2. >Ich habe mir nachdem ich die ersten Seiten gelesen habe echt ein bisschen mehr von dem Buch versprochen. Die waren meiner Meinung nach nämlich gar nicht wie Feuchtgebiete, sondern wirklich richtig lustig.Leider ist mit jedem Kapitel das Niveau gesunken und lustig fand ich das dann auch nicht mehr…Also wenn du auf solche Bücher im Moment keine Lust hast, dann kann ich es Dir nicht empfehlen.Lieben GrußMiriam

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