Rezension: Hello Kitty muss sterben

Hello Kitty muss sterben
Orignialtitel: Hello Kitty Must Die (2010)
Autor: Angela S.Choi
Verlag: Luchterhand 2010
285 Seiten
Sprache: Deutsch

hellokitty


Rezension PiMi:

Worum geht es eigentlich in diesem quietsch-pinken Buch?
Nach den ersten Seiten dachte ich: „Oh nein, so ein „Feuchtgebiete-Buch“…“ aaaaber ich kann nur sagen, weiterlesen lohnt sich, denn es wird besser und gar nicht „feuchtgebiete-mäßig“.
Fiona Yu, genannt Fi lebt mit ihren Eltern in Amerika, sie ist 28 Jahre alt, Firmenanwältin, Chinesin und Jungfrau ohne Jungfernhäutchen. Und damit beginnt alles, denn Fi beschließt mit ihren 28 Jahren sich selbst die Jungfräulichkeit zu nehmen und nicht an irgendeinen Typen zu verschenken.
Also macht sie es sich mit einem Dildo namens Mr. Happy und Nirvanas „Smells like Teenspirit“ gemütlich und merkt schnell, dass sie von der Natur betrogen und ohne Jungfernhäutchen geboren wurde.
Aber zum Glück lebt sie im Land der unbegrenzten Möglichkeiten und entscheidet sich, um die Familienehre zu retten, für eine Hymenwiederherstellung. Dabei trifft sie auf ihren alten Schulfreund Sean Deacon, der sich mittlerweile Dr. Sean Killroy nennt und auf dieses Gebiet der Schönheitschirurgie spezialisiert hat.
Die beiden verabreden sich von da an regelmäßig um gemeinsam um die Häuser zu ziehen und über die guten alten Zeiten zu plaudern. Sean ist ein ziemlich schräger Vogel.
Er besitzt einen Boxsack, der wie ein Baby schreit und der erst aufhört wenn man lange genug drauf prügelt und sein Hobby ist Mord…
Fi ist zunächst skeptisch, lernt dann aber die Vorzüge dieser „Freizeitbeschäftigung“ kennen und lässt sich von Sean anstecken.

Fi ist zudem hin und her gerissen zwischen den chinesischen Werten ihrer Eltern und dem amerikanischen Lebensstil mit dem Sie aufgewachsen ist.
Als Anwältin verdient sie gutes Geld und trägt teure Designerkleidung aber als Chinesin will sie ihre Eltern auch nicht enttäuschen und um es ihrem Vater recht zu machen, geht sie mit komischen chinesischen Männern aus, die er anschleppt um seine Tochter endlich zu verheiraten.
Gerade bei diesen Dates kommt Fi ihr neues „Hobby“ sehr gelegen.

Warum Hello Kitty muss sterben?
Also zunächst mal sterben ziemlich viele Menschen aber vor allem soll lt. Fi die Sorte Frau sterben, die eine typische Hello Kitty ist. Klein, niedlich anzuschauen, ohne Krallen und ohne Mund. Ein Frau die sie lt. Ihrem Vater sein soll. Ein Frau wie ihre Mutter.

Zugegeben man muss diese Art von Humor mögen und die Story mit einem kleinen Augenzwinkern lesen, dann kann man sich köstlich amüsieren, denn was Fi und Sean des Nachts treiben ist wirklich nur lustig, wenn man über makabere Dinge lachen kann.

Fazit:
Ich könnte dieses Buch mit keinem anderen vergleichen. Für mich ein ganz neues Lesevergnügen und ich hoffe, dass man von der Autorin bald noch mehr zu lesen bekommt.
Für mich ein absolutes Highlight Buch.Ich mag diese Art von Humor und habe mich köstlich amüsiert.

Sehr gut [das Buch ist absolut spitze; Lesen, Lesen, Lesen]

P.S. Auf der Internetseite zum Buch www.hello-kitty-muss-sterben.de gibt es ein Spiel bei dem man der kleinen Kitty den Kopf wegschießen muss…
Wie gesagt man muss schwarzen Humor mögen, dann wird man seine wahre Freude an dem Buch haben.


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2 Gedanken zu “Rezension: Hello Kitty muss sterben

  1. Huhu Miri,

    Schön hast du es dir hier eingerichtet =)
    Und die Rezension ist auch toll! Das Buch liegt bereits auf meinem SUB. Vielleicht sollte ich es etwas weiter nach oben legen?
    Liebe Grüsse,
    mirjam

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