Rezension Amy on the Summer Road von Morgan Matson

Amy on the Summer Road

Morgan Matson
Cbj April 2012
Originaltitel: Amy & Roger’s Epic Detour
480 Seiten
Genre: Jugendbuch
Altersempfehlung vom Verlag: ab 13 Jahren

Rezension PiMi:

Nach dem Tod von Amys Vater zieht ihre Familie, die noch aus ihrer Mutter und ihrem Zwillingsbruder Charlie besteht, von Kalifornien nach Connecticut. Amy bleibt ein paar Monate alleine da, sie das Schuljahr in Kalifornien noch beenden soll und dann mit dem Auto ihrer Mutter nachkommen. Da sie mit dem autofahren seit dem Tod ihres Vaters ein Problem hat, organisiert ihre Mutter einen Fahrer. Ein Junge namens Roger, den Amy aus Kindertagen kennt, ihn dann aber aus den Augen verloren hat. Die beiden verstehen sich auf Anhieb und versuchen das Beste aus der langen Reise im Auto zu machen. Kurzerhand ändern sie die von Amys Mutter vorgeschriebene und ziemlich langweilige Route und gehen auf einen unvergesslichen Roadtrip durch die Staaten.

Titel und Cover versprechen einen Sommerschmöker wie ich ihn mag und die Autorin trifft mit ihrem Roman genau meinen Geschmack.  Das Buch erinnert mich ganz stark an das Alternate Reality Game „Finding Becca“ zum Buch Whisper Island welches ich sehr geliebt habe. Denn obwohl die Storys total verschieden sind kommt man hier, wie dort der Protagonistin näher in dem man in ihrem Tagebuch schmökert, sich ihre Fotos ansieht, Notizen, Playlisten, Quittungen und Zeichnungen bewundert.  Das Buch ist neben der Geschichte vollgepackt mit Scrapbooking-elementen die wunderbar die Gedanken und Sichtweisen von Amy darstellen. Ich fand das total niedlich und es zeigt wie viel Herzblut und Liebe zum Detail in diesem Buch steckt.
Auch der Plot ist nicht zu verachten. Amys Beziehung zu ihrem Bruder Charlie spielt eine ebenso große Rolle wie ihre Gefühle für Roger und der Umgang mit der Trauer um ihren Vater. Es geht um Mut, um Freundschaft und ums erwachsen werden. Ich habe Amys Mut bewundert sich auch einmal etwas zu trauen, einmal gegen den Willen ihrer Mutter etwas zu machen, da sie sonst immer der „brave Zwilling“ war und ihr Bruder Charlie der Aufsässige.
Ich habe die literarische Reise durch die USA gemeinsam mit Amy und Roger sehr genossen und ich werde die beiden Hauptfiguren wirklich vermissen. Zwei sympathische Jugendliche die so lebensecht gezeichnet sind, dass man das Gefühl bekommt es wären reale Personen die die Autorin in das Buch gemogelt hat. Auch die Schauplätze hatte ich durch die Worte und Fotos immer vor meinem Auge und von mir aus hätte dieser Roadtrip ruhig noch ein bisschen länger dauern können.
Wäre das schön, wenn die Autorin noch weitere Bücher in dieser Richtung schreibt und uns vielleicht in ein anderes Land mitnimmt, z.B. nach Asien oder Australien. Ich wäre eine der Ersten die dieses Buch kaufen würden.

Fazit:
Lesen und genießen und von einem Sommer in den Staaten träumen. Ein richtig gutes Jugendbuch, das ich gerne weiterempfehle.

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