Buch vs. Film – Gute Geister / The Help

Ich hatte ja vor langer Zeit schon davon berichtet, dass ich diesen Buch Film Tick habe… Bei The Help war es wieder genauso und obwohl alle von dem Film schwärmten, musste ich zunächst das Buch lesen.

(Die DVD „Die Frau des Zeitreisenden“ liegt schon seit einem halben Jahr hier, weil ich es einfach nicht schaffe das Buch zu lesen… Soviel dazu… )

Worum geht es bei The Help:

Mississippi, 1962: Die junge Skeeter wünscht sich nur eins: Sie will weg aus dem engen Jackson und als Journalistin in New York leben. Um etwas zu verändern, verbündet sie sich mit zwei schwarzen Dienstmädchen: Aibileen zieht die Kinder ihrer Arbeitgeber auf – das Tafelsilber darf sie aber nicht berühren. Und Minny ist auf der Suche nach einer neuen Stelle. Sie ist bekannt für ihre Kochkünste, aber sie ist auch gefürchtet: Denn Minny trägt das Herz auf der Zunge. Gemeinsam beschließen die drei Frauen, gegen die Konventionen ihrer Zeit zu verstoßen und etwas zu wagen. Denn sie alle haben das Gefühl zu ersticken und wollen etwas verändern – in ihrer Stadt und in ihrem eigenen Leben.

(Quelle: www.randomhouse.de)


Gute Geister habe ich im letzten Monat gelesen und es hat mich nicht restlos überzeugen können. Ich konnte mich nicht richtig auf die Hauptfiguren einlassen, fand es stellenweise zu langatmig und der Schreibstil, auch wenn er gezielt eingesetzt wurde, war für mich sehr gewöhnungsbedürftig.

Alles in allem habe ich für das Buch 4 Sterne vergeben, weil die Story einfach total super ist und weil die 3 Erzählperspektiven gelungen waren, ich mich aber emotional nicht wirklich einlassen konnte.
Ein tolles Buch mit ein paar Schwächen also.

Der Film hingegen konnte mich nach der Lektüre restlos überzeugen. Die Darsteller sind super gecastet, Aibileen hätte gerne etwas „mopsiger“ sein dürfen und Mae Mobley etwas weniger „schön“, aber sonst perfekt.

Natürlich fehlen Dinge im Film und natürlich sind Szenen anders dargestellt als im Buch beschrieben, aber das fand ich überhaupt nicht schlimm. Ich fand den Film super emotional. Ich habe Tränen gelacht und Tränen geweint, habe den Kopf geschüttelt über Personen wie Miss Hilly die zwar fiktiv ist aber trotzdem leider irgendwo auf dieser Welt exestiert. Denn es geht im Film vor allem um Gleichstellung und darum, dass manche Menschen denken sie wären etwas besseres auf Grund ihrer Hautfarbe und der Familie in die sie hineingeboren wurden. Ich war und bin wirklich wütend, weil ich nicht verstehen kann wie man so denken kann.

Normalerweise fließen die Trännchen bei mir eher beim Buch als beim Film. Hier war es umgekehrt.
So gut das Buch auch ist,  der Film hat mir besser gefallen und er bekommt von mir die volle Sehempfehlung!

 

 

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