[Rezension] Es ist ein Elch entsprungen von Andreas Steinhöfel

Es ist ein Elch entsprungen

Autor: Andreas Steinhöfel
Seiten: 80
Verlag: Carlsen Verlag (1995)
Genre: Kinderbuch
Vom Verlag empfohlenes Alter: ab 8 Jahre
Kaufen: z.B. >hier< für 4,95 €

Darum geht´s:
Am 3. Advent landet Elch Mr Moose sehr unsanft und mit voller Wucht auf dem Wohnzimmertisch „Søren“ der Familie Wagner. Im besagten Wohnzimmer musizierten gerade der Erzähler, des Buches Bertil, seine Schwester Kiki und Mama Kirsten. Wie sich schnell herausstellt ist Mr Moose kein gewöhnlicher Elch, er kann sprechen und fliegen. Aber zum fliegen benötigt er die Hilfe vom Weihnachtsmann. Der kommt auch prompt um Mr Moose zurück zu holen, aber er hat die Rechnung ohne Familie Wagner gemacht.

Meine Meinung:
Die Rentiere von Santa Claus kennt jedes Kind, aber die Elche, die bleiben im Verborgenen. Dabei sind das die wirklich coolen Helfer des Weihnachtsmannes, wie man an Mr Moose sieht.
Er erzählt die besten Geschichten, die Kiki und Bertil je gehört haben. Von Paris über Amerika und über den schiefen Turm von Pisa. Er erzählt den Kindern, was das Christkind an Weihnachten wirklich macht und er wird für Bertil ein echter Freund.

Das Buch ist eine abgefahrene, komische und mal ganz andere Weihnachtsgeschichte.
Ich liebe die Storys von Mr Moose, die er den Kindern erzählt.
Kiki und Bertil sind Geschwister und Figuren mit denen sich Kinder identifizieren können. Sie ist eine kleine schlaue, manchmal etwas nervige große Schwester und er ist ein ganz normaler kleiner Junge mit Träumen uns Sorgen, die gut nachvollziehbar sind und in die Welt passen. Beide streiten sich und beide vertragen sich. Wie das eben ist bei Geschwistern. Die familiäre Situation der Familie ist nicht die klassische Vater, Mutter, Kind Variante, sondern nur Mutter, Kind und Kind. Auch das finde ich gut, denn auch damit können sich viele Kinder heutzutage identifizieren.
Witzig ist auch, dass was mit dem Weihnachtsmann passiert, als er seinen Elch zurückholen will. Denn da läuft so gar nichts nach Plan und der „Chef“ hat nur noch Mr Moose und die Kinder, die ihn aus dem Schlammassel herausholen können.

Das Buch ist kindgerecht geschrieben, so dass sie das Buch durchaus selbst lesen können. Aber auch als Vorlesebuch ist es prima geeignet.
Zudem enthält es einige Zeichnungen z.B. vom Elch und den Kindern, die die Geschichte perfekt untermalen.

In diesem Büchlein, steht mal Ausnahmsweise nicht der Weihnachtsmann im Mittelpunkt, sondern ein Elch. Ein unbekanntes Helferlein mit einem großen Herz.

Fazit:
Lesen, Vorlesen, Mitlesen!
Mit Kindern oder ohne, ganz egal und Spaß haben mit Mr Moose und seinen Weihnachtsabenteuern.

P.S. Nicht vergessen, heute Abend um 20:15 Uhr kommt der Film im TV (siehe hier)

 

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