[Read] Bücher der letzten Monate – Teil 2

Wei angekündigt anbei meine Meinung zu den von mir im Mai gelesenen Büchern.

Per Anhalter durch die Galaxis
Alles beginnt auf der Erde und zwar bei Arthur Dent, dessen Haus abgerissen werden soll, weil es schlicht und ergreifend im Weg steht. Alle Versuche die Planierraupe zu stoppen scheitern, doch alles halb so wild, denn was ist ein Haus, vergleichen mit dem gesamten Planeten. Denn kurz darauf wird die Erde gesprengt, weil auch diese im Weg ist. Arthur´s Freund Ford, der zufällig gar kein Mensch ist, sondern Anhalter, rette ihn und schon befinden sich die beiden auf einer irren, abgedrehten Reise quer durch das Universum. Und begegenen dabei den witzigsten Gestalten.
Das Hörbuch wird von Christian Ulmen gelesen und der passt wie die Faust aufs Auge zu dieser schrägen Science Fiktion Truppe.
The longest holiday

Ich habe ja schon mehrfach erwähnt, dass ich großer Paige Toon Fan bin. Nach dem letzten eher schwachen Buch, war meine Freude auf dieses ein wenig verhalten, aber nichts desto trotz war ich natürlich sehr sehr gespannt ob Frau Toon mich wieder einmal packen kann. Hmmm, naja also so richtig hat das leider nicht geklappt. The longest holiday ist die Story von Laura, deren Ehemann sie bereits vor ihrer Hochzeit mit einer anderen betrogen hat. Dieser Vertrauensbruch wäre wahrscheinlich nicht einmal aufgeflogen, wenn nicht dummerweise ein Kind bei diesem Seitensprung gezeugt worden wäre.  Lauras Ehemann wird also Vater, nur leider nicht von ihrem Kind und so flüchtet sie nach Key West, um abzuschalten und ihre Gedanken zu sortieren. Doch statt wirklich groß über ihre Ehe und ihre Zukunft nachzudenken stürzt sie sich in die Arme von Leo einem smarten Tauchlehrer.

Wie in jedem Toon Roman gibt es wieder eine Dreiecksbeziehung und der Schreibstil ist wie gewohnt angenehm. Und auch in diesem Roman treffen wir wieder auf bekannte Charaktere aus andern Toon-Büchern (Laura ist nämlich die Ex-Freundin von Will, dem Rennfahrer aus Chasing Daisy). Leider entwickelt sich die Story so gar nicht nach meinem Geschmack und das Ende mit dem unnötigen Ereignissen hätte sich die Autorin schenken können.

Bis zur Hälfte war ich noch ziemlich guter Dinge, doch dann konnte ich immer öfter nur noch den Kopf schütteln.

The longest holiday ist auf jeden Fall ein Buch, dass man getrost mit in den Urlaub nehmen kann. Die Key West Kulise ist traumhaft und der Stil eben typisch Toon. Von mir gibt es lediglich 3 Sterne, aber Chicklitfans würde ich es trotzdem empfehlen.

Schwarzer Mond über Soho

Der  2. Teil rund um Peter Grant, Zauberlehrling in der Ausbildung, hat mir noch ein bisschen besser gefallen als der erste Band (Die Flüsse von London). Dieses mal ist es Jazz, genauer gesagt um Jazzvampire, klingt komisch. Ist es auch und zwar auf eine ganz besoners skurrile Art. Wirklich coole, urban fantasy mit raben schwarzen Humor und liebenswerten Figuren. Am Ende gibt es einen fiesen Cliffhanger, gut dass „Ein Wispern unter Bakerstreet“ bereits erschienen ist. Für alle die es etwas verschrobene Geschichten mögen.

Vergiss den Sommer nicht

Morgan Matsons „Amy on the summer Road“ war eins meiner liebsten Sommerbücher 2012. In 2013 ist „Vergiss den Sommer nicht“ ebenfalls ganz vorne auf der persönlichen Highlight-Liste. Es geht in dem Buch um Freundschaft, Krankheit, Verlustängste ums erwachsen werden, um die erste Liebe und Zusammenhalt. Ein wirklich schöner Mix, der Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen anspricht und uns an vergangene Sommer denken lässt.

 

 

 

Ein Jahr in San Francisko

Ein wenig Fernweh weckt diese kleine Büchlein schon in mir, indem uns die Autorin Hanni Bayers ein Jahr teilhaben lässt, an ihrem Alltag in San Francisko. Leider ist bei mir der große Funke nicht übergesprungen, weil viele Ereignisse nur angesprochen, aber nicht vertieft werden. Zu groß, sind teilweise die Zeitsprünge zwischen den Erlebnissen und so bleibt die Lektüre am Ende doch nur ein netter Zeitvertreib. Kein Buch, was uns sofort die Koffer packen lässt, aber doch ein Ratgeber der uns San Francisco ein wenig besser verstehen lässt.

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