|Buchtest| Goodbye Zucker von Sarah Wilson – Woche 3


„Keine Grund zur Panik – Es geht nur um Zucker!“

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In dieser Woche gab es keine Früchte (auch keine getrockneten) und keinen Agavendicksaft mehr. (Honig, Marmalade, Softdrinks, Schokolade, etc also Industriezucker sowieso nicht). Ich hatte wirklich „Panik“ vor dieser Woche, doch ich muss sagen, dass es mir die ersten Tage tatsächlich leichter gefallen ist, als in der Woche davor. Ganz oder Gar nicht geht bei mir einfach besser, als nur so halb.

Als Snack gegen den Süßhunger gab es Nachmittags bei mir Matchalatte mit Hafermilch, Tee und Chiapudding. Allerdings habe ich  mich etwas über das Rezept geärgert, da hier für 2 Portionen 75g Chiasamen angegeben sind. Das kam mir beim zubereiten schon so extrem viel vor, dass ich die Menge auf die Hälfte reduziert habe. Auf dem Bild oben sieht man 30g Chiasamen mit ca. 170ml Milch. Die Hälfte davon habe ich gegessen, dann war mir schlecht. Die liebe lara_laune hat mich dann auf Instagram darauf hingewiesen, dass man max. 15g Chiasamen täglich zu sich nehem sollte, steht auch so auf den meisten (allen?) Packungen. Das die Menge im Buch also so extrem hoch angesetzt ist, finde ich sehr krass!

Mit den Rezepten, will ich noch nicht so richtig warm werden. Ich selbst würde sie sicher mögen oder zumindest probieren, aber ich finde, dass sie einfach nicht familientauglich sind, zumindest nicht für meinen Mann und meinen Sohn. Da kann zwar die Autorin nichts für, aber für meinen Alltag ist das nun einmal schwierig. Und so kann ich mir zwar, im wahrsten Sinne des Wortes, mein eigenes Süppchen kochen, aber schön ist das auch nicht. Wobei ich ja bereits erwähnt habe, dass die Hauptmahlzeiten für mich kein Problem darstellen, daher ist es nicht ganz so tragisch, dass ich die Fenchelsuppe oder die Bunte Energiepfanne (mit Roter Beete) noch nicht pobiert habe.

Allerdings und dass ist mein Laster, kamen dann am Donnerstag immer mehr Zweifel zurück. Obst!!! OBST!!!! OOOOBBBBSSSTTTT!!!! Ich will Obst! Ich will doch gar nicht auf Früchte verzichten. Ich will auf Industriezucker verzichten. Und so habe ich nach langem hin und her zwischen mir und meinem Gewissen beschlossen, dass ich auch während des Programms Obst in Maßen essen werde.

Tja… ich befand mich somit aber auch leider wieder in der alten Spirale aus Woche 2. Zuckerfrei aber nur so halb und wie ich oben bereits schrieb, klappt das einfach nicht so gut. Und so habe ich am Freitag, dann auch wieder Gummibärchen gegessen und am Samstag und Sonntag zum Kaffee auch Kekse.

Eine Zwickmühle. Die Autorin hat schon recht, wenn man es schaffen will, dann muss man komplett verzichten und nicht nur ein bisschen, das habe ich nun am eigenen Leib erfahren. Dennoch bin ich unschlüssig, ob ich diese Woche Obst essen werde oder nicht, aber ich starte erst einmal voll motiviert in Woche 4 mit dem Vorsatz Obst so gut wie möglich zu meiden🙂

Außerdem habe ich beim surfen im Netz ein paar interessante Blogs gefunden, die ich hier gerne mit Euch teilen möchte:

Healtyhabits : Diese Website beschäftigt sich ebenfalls sehr intensiv mit zuckerfreiem Leben und gibt Antworten, Anregungen und Hilfestellungen zum Starten und Durchhalten.

Kids, Cooks & Composts: Die Betreiberinnen, Birgit und Daija haben sich bereits im Sommer dem Projekt Zuckerfrei gewidmet und sind dabei auf ähnliche Probleme gestoßen wie ich. Ihren Bericht könnt ihr auf ihrer Website nachlesen.

Auch Katharina von Kathrina kocht berichtet von ihren Erfahrungen ohne Zucker.

Der Familien-Blog Ein Jahr ohne Zucker existiert bereits seit 2013 und auch hier gibt es interessante Rezeptideen und Anregungen, wie man, gerade mit Kindern, ohne Zucker auskommen kann.

3 Gedanken zu “|Buchtest| Goodbye Zucker von Sarah Wilson – Woche 3

  1. Hallo,

    ich kann mir gar nicht vorstellen, auf Obst zu verzichten.
    Industriezucker ja, aber Obst??
    Dazu mag ich das viel zu sehr.
    Ein Leben ohne Äpfel?
    Nicht denkbar…
    Da wäre es wohl bei mir vorbei.
    Aber ich drücke dir die Daumen, dass du es schaffst!

    Liebe Grüße,
    Ramona

    • Ja, Obst ist für mich auch tatsächlich das schwerste. Langfristig will ich Obst auf keinen Fall streichen, bei dem Programm geht es darum, dass man den Teufelskreis Süsshunger nicht mit süßem Obst stillt, sondern dass der Körper „lernt“ mit gesunden Fetten und Eiweiß zufrieden zu sein.

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