:: Rezension:: Die Sturmschwester von Lucinda Riley (Hörbuch)

sturmschwesterDie Sturmschwester

Autor: Lucinda Riley // Aus dem Englischen von Sonja Hauser // Originaltitel: The Storm Sister // MP3-CD (gekürzt), 2 CDs, Laufzeit: 937 Minuten // Verlag: Der Hörverlag 23.11.2015 // ISBN: 978-3-8445-2058-3 //

€ 19,99 [D]* | € 22,50 [A]* | CHF 28,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Darum geht´s

Der Wind und das Wasser, das sind die großen Leidenschaften in Allys Leben, die sie als Seglerin zu ihrem Beruf gemacht hat. Eines Tages stirbt überraschend ihr geliebter Vater Pa Salt, und Ally reist zu dem Familiensitz am Genfer See. Wie auch ihre fünf Schwestern wurde sie als kleines Mädchen von Pa Salt adoptiert und kennt ihre wahren Wurzeln nicht. Ihr Vater hinterlässt ihr aber einen rätselhaften Hinweis – die Biografie eines norwegischen Komponisten aus dem 19. Jahrhundert. Ally begibt sich auf Spurensuche in das raue Land im Norden. Sofort ist sie zutiefst fasziniert von der wilden Schönheit der Landschaft, aber auch von der betörenden Welt der Musik Edvard Griegs, die sich ihr dort eröffnet. Und als sie schließlich dem Violonisten Thom begegnet, der ihr auf unerklärliche Weise vertraut ist, fängt sie an zu ahnen, dass ihre jugendliche Liebe zur Musik kein Zufall war…

Quelle: Der Hörverlag

Meine Meinung:

In diesem zweiten Band der sieben Schwestern Reihe geht es um Ally Alkyone. Mit ihrer hellen Haut und ihren roten Haaren, ist sie das genaue Gegenteil von Maia, um die es im ersten Teil ging. Und auch der Charakter von Ally unterscheidet sich deutlich von Maia. Ally ist stark und hat in der Männerwelt in der sie sich bewegt, nämlich dem Segeln, gelernt sich durchzusetzen. Wir lernen Ally kennen, als sie sich gerade frisch in Theo verliebt. Theo ist ebenfalls Segler und die beiden genießen die unbeschwerte Zeit des frisch verliebt seins. Aber wir wissen, im Gegensatz zu Ally, dass ihr Glück nicht lange anhält, denn ihr Adoptivvater Pa Salt wird sterben. Ally muss dann nach Hause an den Genfer See zurück und wir erleben hier, die Szene, die wir bereits aus dem ersten Band kennen, aus Allys Sicht. Wir treffen auf ihre Schwestern und auf die Haushälterin Marina.  Und genau wie Maia erhält auch Ally einen Hinweis von Pa Salt auf ihre Herkunft. Auch Ally geht dem ganzen natürlich auf den Grund und sie reist nach Norwegen, wo wir, genau wie in Teil 1 der Reihe, wieder in die Vergangenheit springen.

In diesem Vergangenheitsteil der Geschichte geht es um Anna, die aus seinem kleinen Bauerndorf kommt aber mit ihrer grandiosen Stimme von einem Sänger aus der Stadt entdeckt wird. Dieser Sänger nimmt sie mit in die Stadt, gibt ihr Gesangsausbildung und verschafft ihr eine Rolle als Sängerin im Theater. Anna darf allerdings zunächst nur hinter der Bühne singen und ihre Stimme einer Schauspielerin leihen, die ihre Lippen zum Gesang bewegt. Und so steigt Lucinda Riley ganz tief in die Vergangenheit ein und schafft wieder eine komplette zweite Welt, neben der von Ally. Die Figuren, die Lucinda Riley erwähnt, wie z.B. Edvard Grieg und Henrik Ibsen sind reale Personen. Sie gab es tatsächlich und sie hatten einen großen Einfluss auf die Norwegische Musik. Die Story rund um diese Figuren hat sich Frau Riley aber ausgedacht.

Mir hat sowohl Annas Geschichte, als auch Allys sehr gefallen. Denn Ally muss neben dem Tod ihres Vaters noch einen sehr schweren Schlag hinnehmen und natürlich, habe ich sehr mit ihr gelitten und ich hatte bereits in den ersten Hörstunden Tränen in den Augen. Und so hofft und bangt man mit beiden Figuren, dass sie ein Happy End bekommen.

Man muss das erste Buch nicht unbedingt gelesen haben (hier geht es zu meiner Rezension), um dieses Buch zu lesen, da die Geschichten in sich abgeschlossen sind. Trotzdem macht es meiner Meinung nach schon Sinn, wenn man die Familie kennenlernen will, dass man die Reihe in der richtigen Reihenfolge liest. Aber es ist kein Muss, man kann theoretisch auch nur Allys Geschichte lesen bzw. hören und man hätte nicht das Gefühl etwas zu verpassen. Trotzdem bleiben auch in diesem Band wieder einige Fragen offen, wie z.B. warum die Reihe „Die sieben Schwestern“ heißt, es aber nur sechs sind und warum Pa Salt nur Mädchen adoptiert hat um sie nach den Plejaden zu benennen. Die Autorin hat aber >hier< bereits angekündigt, dass im letzten Band alles aufgeklärt wird. Wir dürfen also gespannt sein.

Das Setting hat mir auch in diesem Teil wieder sehr gefallen. Es passt zu Allys Charakter. Kühl und doch schön, mit Ecken und Kanten.

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Foto: Quelle: Pixabay

Das Hörbuch wird gesprochen von 3 Sprechern, nämlich Sinja Dieks, Oliver Siebeck, Bettina Kurth. Ich weiß ehrlich gesagt, nicht wer den Part von Ally spricht, aber es ist eine Frau, also entweder Sinja Dieks oder Bettina Kurth. Die Geschichte von Anna, wird von Oliver Siebeck erzählt, der eine sehr angenehme warme Stimme hat.

Als einzigen negativen Punkt habe ich eigentlich nur, dass das Buch ein paar kleine Längen hat. Das war zwar nicht sehr schlimm, aber bei 15 Stunden und 37 Minuten Hörzeit kann es dann doch etwas langatmig werden, wenn zwischendrin nicht allzu viel passiert.

Fazit:

Mir hat dieser zweite Band der Reihe wieder wahnsinnig gut gefallen. Die Geschichte, das Setting und auch die Figuren, waren genau wie bereits im ersten Teil absolut authentisch und ganz klar gezeichnet. Schreiben kann sie, die Frau Riley. Genau das Richtige für stürmische Abende, einfach Kopfhörer auf die Ohren und mit Ally auf die Suche nach ihren Wurzeln gehen. Ich freue  mich wahnsinnig auf den 3. Band der rund um Star in England spielen wird.

4sterne

Vielen Dank an den Hörverlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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