:: Rezension :: Rock my world – Ein heißer Sommer

rockmyworldRock my world

Autor: Christine Thomas
Seiten: 416 – Taschenbuch
Verlag: cbt (14. April 2015)
ISBN: 978-3-570-30992-6
Preis: € 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Darum geht´s:

Als Jasmin (17) auf ihrer Geburtstagsparty ihren Freund Conall beim Fremdgehen mit ihrer besten Freundin erwischt, ist sie dankbar, nach L.A. flüchten zu können. Ihre Mutter hat beschlossen, dort als Schauspielerin neu durchzustarten. Während ihr bester Freund Leon ihren Rachesong »Sorry Ass« zum YouTube-Hit macht, jobbt Jasmin in L.A. bei Starbucks und verliebt sich dort in den geheimnisvollen Raoul. Doch mit dem Erfolg von »Sorry Ass« tritt Conall, der mit seiner Band ebenfalls immer bekannter wird, wieder auf den Plan. Wird Jasmin auf seine medienwirksamen Versöhnungsversuche eingehen oder sich für Raoul entscheiden?

Quelle: cbt

Meine Meinung

Leider, leider war das kein heißer Sommer, bzw.kein heißes Sommerbuch für mich. Dabei fing alles so vielversprechend an. Ich mochte Jasmin, zu Beginn des Buches, sehr. Sie war cool und frech ich dachte auch, dass sie eine richtige „Kick-Ass-Heldin“ werden könnte. Das Setting, zunächst Berlin und dann L.A., fand ich ebenfalls ziemlich toll und es passte zur Story. Dann geht es um Liebe, Freundschaft und Musik. Was kann da schon schiefgehen? Tja, so einfach ist es eben leider nicht.

Jasmin, die von ihrem Freund und ihrer besten Freundin hintergangen wird und über dieses Unglück einen Song schreibt, zieht aus ihrer Heimatstadt Berlin ins sonnige L.A. Zunächst ist sie gar nicht glücklich über diesen Umzug, doch alles hinter sich zu lassen und neu anzufangen, klingt auf einmal ziemlich verlockend.

Während Jasmin in L.A. mit den typischen Teenie Problemen konfrontiert wird (Zickerein, neue Typen – z.B. Raoul -, etc.) landet sie in Deutschland mit ihrem Lied „Sorry-Ass“ einen You Tube Hit. Jasmin trifft in L.A. auf Raoul und mit dem wird es dann auch etwas „heißer“ und die Szenen sind auch etwas eindeutiger. Klingt eigentlich alles ziemlich gut, aber mich konnte die Autorin trotzdem nicht komplett überzeugen. Beim Lesen war ich hin und her gerissen, denn eigentlich finde ich die Idee und das Ganze drum herum ziemlich cool, aber die Umsetzung hat mir nicht so gut gefallen. Der Schreibstil passte auch nicht. Er war eher jugendbuchmäßig, was grundsätzlich nicht schlimm ist, aber dann gibt es dieses eindeutigen intimen Szenen, die dann doch eher in das New Adult Genre fallen.

Es war für mich einfach nicht stimmig. und es fühlte sich nicht richtig an. Außerdem ging mir, die zu Beginn so coole Jasmin, auch ziemlich auf die Nerven. Sie war sehr naiv und gerade am Ende konnte ich überhaupt nicht verstehen, warum sie sich so entscheidet, wie sie sich entscheidet.

Über lange Strecken konnte mich das Buch einfach nicht gut genug unterhalten und ich bin, nach diesem Ende, auch gar nicht neugierig, wie es weitergeht.

Fazit:

Insgesamt war auch die Handlung leider sehr durchschnittlich. Es passiert eigentlich nicht viel und ich habe mich zwischenzeitlich, tatsächlich sehr gelangweilt. Auch wie die Figuren und vor allem Jasmin gehandelt hat, konnte mich nicht überzeugen. Ich habe es einfach am Ende nicht verstanden, warum sie tut, was sie tut. Schade! Nach dem echt guten Start, war das Ende dann doch eher enttäuschend.

 

3sterne

Vielen Dank an den cbt Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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