:: Buchvorstellung :: Sternenwinternacht von Karen Swan

Sternenwinternacht von Karen SwanDas Buch beginnt sehr tragisch, denn Meg verliert ihren Mann Mitch, bei einem Schneesturm. In der Unglücksnacht sendet sie, da sie alleine in ihrer Berghütte sitzt, einen Notruf per Funk, doch Mitch bleibt stumm und wie sich herausstellt, hat ihn der Schneesturm das Leben gekostet. Wir lesen wie Meg nun mit dem Verlust umgehen muss und dass nicht nur sie leidet, sondern auch Mitchs Bruder Tuck und dessen Frau Lucy. Ich finde, dass Karen Swan es super beschrieben hat wie schlecht es Meg geht, wie sie nur noch funktioniert und wie jeder Mensch anders mit dem Tod und der Trauer umgeht.

Eines nachts funkt Meg mit dem Funkgerät, mit dem sie in der Nacht des Unfalls versucht hat Hilfe zu rufen, einen Mann namens Jonas an. Die Chance , dass sie gerade ihn erwischt, ist so gering, dass es schon fast an ein Wunder grenzt. Denn Commander Jonas Stolberg arbeitet  auf einer Raumstation und ist meilenweit von der Erde entfernt. Er hat in der Nacht von Mitchs Tod, das Unwetter von oben aus gesehen und er ist von Megs Schicksal so ergriffen, dass er einfach nicht wie bisher weitermachen kann. Zwischen den beiden entsteht eine enge und ungewöhnliche „Brief- bzw. Funkfreundschaft“.

Ich fand die Geschichte sehr niedlich und die Idee jemanden im All kennenzulernen einfach außergewöhnlich und toll. Nicht unbedingt der X-Mas-Read, den ich erwartet habe, da Titel und Cover und auch alle anderen Romane die, die letzten Jahre von Karen Swan erschienen sind, Weihnachtsbücher waren. Trotzdem passt der Roman in die kalte Jahreszeit.

Fazit:

Für alle, die auf romantische Liebesromane stehen. Nicht zu kitschig sondern einfach sehr süß.

4sterne

Vielen Dank an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar!

Aus dem Amerikanischen von Gertrud Wittich //  Originaltitel: Christmas Under the Stars // Originalverlag: Pan Books // Taschenbuch, Broschur, 608 Seiten // ISBN: 978-3-442-48670-0 // € 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis) // Verlag: Goldmann // Erschienen:  16.10.2017
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(Weihnachts-) Buchtipp :: Der Weihnachtosaurus von Tom Fletscher ::

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Das ich ein riesen Weihnachts- und Weihnachtsbuchfan bin wisst ihr ja sicher, wenn nicht, hier habe ich es unter anderem schon einmal erwähnt 😉

Darum freue ich mich jedes Jahr, wie ein kleines Kind auf neue Weihnachtsbücher (die ich leider alle nicht lesen kann, weil die (Vor-) Weihnachtszeit einfach viel zu kurz ist und es einfach viel zu viele Bücher gibt…ihr kennt das). Aber Der Weihnachtosaurus, hat es auf die Leselotte geschafft. Zum Glück!

Das Buchcover ist mir direkt ins Auge gesprungen. Da ist dieser magisch leuchtende Dino, auf dem ein kleiner Junge im Pyjama sitzt und der mit einer Lichterkette geschmückt durch den Schnee läuft. Dazu der Titel in Goldschrift – Einfach ein Eyecatcher – Perfekt!

Worum geht´s:

„Die Weihnachtswichtel am Nordpol sind ganz aus dem Häuschen, als sie tief im Eis ein geheimnisvolles Ei entdecken. Der Weihnachtsmann höchstpersönlich brütet das Ei unter seinem dicken Po aus. Zur Verblüffung aller schlüpft ein freundlicher kleiner Dinosaurier: der Weihnachtosaurus. Zufällig schickt zur gleichen Zeit, tausende Kilometer entfernt, ein kleiner Junge namens William seinen Wunschzettel an den Weihnachtsmann ab: Er wünscht sich einen echten Dinosaurier. Als William und der Weihnachtosaurus einander in der Weihnachtsnacht begegnen, erleben die beiden nicht nur ein fantastisches, zum Brüllen komisches Abenteuer, sondern auch, was es heißt, den Wünschen seines Herzens zu folgen.“

Quelle: randomhouse.de

Ich finde, die Story ist richtig gut gelungen, denn erstens: Welcher kleine Junge hätte nicht gerne einen Dino und zweitens: An Weihnachten ist sowieso alles möglich.

Das Märchen spielt natürlich mit den klassischen Weihnachtsklischees. Es geht um Wunder und um Magie. Es geht um Hoffnungen und Träume und den Glauben an sich selbst. All die Dinge, die nur an Weihnachten wahr werden können und dass was den Zauber dieser Zeit ausmacht. Und trotzdem oder gerade aus diesem Grund hat mir das Buch soooooo gut gefallen. Ich liebe die Geschichte, denn sie vereint altbekannte Klischees, mit neuen Elementen, denn ich habe bisher noch kein Weihnachtsbuch gelesen in dem ein Dino die Hauptrolle spielt.

William sitzt im Rollstuhl und hat seine Mutter verloren. Doch eigentlich ist er trotzdem ein fröhlicher Junge, bis eines Tages ein Missgeschick passiert, das sein gesamte Leben verändert.  Er wird von heute auf morgen zum Außenseiter. Und man leidet mit William der trotz allem ein sehr cooler Charakter ist und die Beziehung zu seinem Vater fand ich ebenfalls sehr schön.

Da es im Buch um einen Dinosaurier geht, der all seine Artgenossen überlebt hat, hatte ich meine Kinder auch gleich auf meiner Seite… Gut, den Großen Sohn (6)… für den Kleinen (3) ist das Buch einfach noch zu komplex. Das empfohlene Alter ist 8 Jahre und ich finde das passt ganz gut. Je nach Kind, kann man es auch schon etwas früher vorlesen, bzw. selbst lesen lassen, aber ich denke, dass es sich für Kinder ab der Grundschule gut eignet. Und auch Erwachsene, wie ich, haben ihre Freude mit William und dem Weihnachtosaurus.

Neben der gelungenen Story hat mir die Aufmachung sehr gefallen. Auf fast jeder Seite sind passende Illustrationen eingefügt. Wir sehen z.B. den Weihnachtsmann, der mit seiner Unterhose auf dem Ei hockt und es ausbrütet und neben dem „normalen“ Fließtext, sind immer mal wieder Wörter fett gedruckt oder schräg geschrieben, um Emotionen hervorzuheben und laut und leise auszudrücken. Die Wichtel sprechen ständig in Reimen und auch das finde ich super süß.

Fazit:

Ich glaube, dass sich Der Weihnachtosaurus nicht hinter Highlight Weihnachtsbüchern, wie „Hinter verzauberten Fenstern“ oder „Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“ nicht verstecken muss. Sowohl das Äußere, als auch das Innere ist genial. Alles schreit WEIHNACHTEN und ich liebe es! Zum Vorlesen, Verschenken und Selbst lesen!

5sterne5 Sterne für dieses magische Buch!

Vielen Dank an cbt für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Aus dem Englischen von Franziska Gehm // Originaltitel: The Christmasaurus // Originalverlag: Penguin RH, UK // Mit Illustrationen von Shane Devries // Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 384 Seiten // ISBN: 978-3-570-16499-0 // € 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis) // Verlag: cbt // Erschienen: 02.10.2017

// Rezension // Der verbotene Liebesbrief von Lucinda Riley

:: Rezensionsexemplar ::

Der verbotene Liebesbrief von Lucinda Riley

Aus dem Englischen von Ursula Wulfekamp
Originaltitel: Seeing Double
Taschenbuch, Klappenbroschur, 704 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48406-5
€ 10,99 [D] | € 11,30 [A] | CHF 15,50* (* empfohlener Verkaufspreis)
Verlag: Goldmann
Erschienen: 18.09.2017

Meine Meinung

Wie ich in meiner letzten Rezension hier bereits erwähnt habe, war es bei Lucinda Riley und mir, Liebe auf den „zweiten Blick“.  In ihrem neuen Roman „Der verbotene Liebesbrief“ schreibt Lucinda Riley ungewohnt spannend, ja schon fast krimimäßig, wohingegen ihre vorherigen Romane eher ruhige Erzählungen sind.

Es geht in „Der verbotene Liebesbrief“ um die junge Journalistin Joanna, die auf die Beerdigung des Schauspielers Sir James Harrison in London geschickt wird um über diese zu berichten. Dort trifft sie auf eine alte Dame, die fast einen Herzinfarkt erleidet und die Joanna notgedrungen nach Hause begleitet.  Diese alte Dame ist etwas skurill, sie wohnt inmitten von Teekisten und sie verhält sich extrem seltsam. Joanna fährt verwirrt zurück zur Trauerfeier. Doch die alte Dame, lässt nicht locker, sie schickt Joanna einen Brief und bittet sie eindrinlich darum, sich mit ihr zu treffen und einer Geschichte über Sir James Harrison nachzugehen. Doch als Joanna sich mit der alten Dame treffen möchte, ist diese bereits tot und es sieht nicht so aus, als wäre sie eines natürlichen Todes gestorben.

Hier beginnt die Story und wir begleiten Joanna dabei, wie sie ein lang gehegtes Geheimnis rund um Sir James Harrison auf zu decken versucht. Hierbei lernt sie die Enkel von Sir James kennen, Marcus und Zoe, die Joanna sofort sympathisch sind.

Anderes als sonst, bewegt sich die Autorin in diesem Roman nicht auf zwei Zeitebenen. Wir bleiben in der Gegenwart (bzw. 1996 denn das Buch ist bereits in den 90ern geschrieben worden), was der Geschichte aber keinen Abbruch getan hat. Im Gegenteil, ich fand es super spannend nicht zu wissen, wie sich alles genau zugetragen hat. Wir Leser bekommen nur die Details, die Joanna auch bekommt und wir sind ebenso entsetzt, überrascht und verängstigt.

Das Buch hat 649 Seiten und ist ein richtig dicker Klopper, doch dank des lockeren Stils von Riley liest es sich in einem Rutsch weg. Hinzu kommt, dass ich die Story super spannend fand. Das Ende war ein bisschen sehr „rosa Blümchen mäßig“und ich finde, dass es das Buch nicht unbedingt gebraucht hätte, aber es ist ein Buch von Lucinda Riley und nicht von Stephen King oder George R.R. Martin und ich denke, dass viele Riley-Leser, genau dieses Ende auch fordern würden.

Vielen Dank an den Goldmann Verlag für die Bereitsstellung des Reszensionsexemplars.

:: Rezension :: Die Schattenschwester von Lucinda Riley – Hörbuch –

Die Schattenschwester von Lucinda RileyIch gebe zu, dass ich mich ziemlich schwer damit tue, die richtigen Worte für diese Rezension zu finden. Lucinda Riley und ich, wir hatten einen ziemlich holprigen Start. Mein erstes Buch von ihr, das Orchideenhaus hat mir überhaupt nicht gefallen. Die Mitternachtsrose hingegen fand ich grandios und ist eins der absoluten Highlight Bücher für mich geworden. Auch Die Sieben Schwestern – der Auftakt dieser Reihe – war für mich ein Lesevergnügen. Der zweite Band, Die Sturmschwester war für mich ebenfalls ein ziemlich gutes Buch und darum habe ich mich auch sehr auf Die Schattenschwester gefreut.

Leider war dieses Buch für mich so gar nicht packend. Ich habe immer wieder pausiert, wieder rein gehört und wieder pausiert. Und ich glaube, dass das größtenteils am Hörbuch lag. Ich fand die Sprecherin Bettina Kurth hier überhaupt nicht passend und sie hat so einschläfernd gelesen, dass mir die Story insgesamt einfach ziemlich lahm vorkam. Auch der Part in der Vergangenheit, der hier – wie bereits in den vorangegangenen Bänden – von Oliver Siebeck gesprochen wird, hat mich dieses Mal ziemlich eingeschläfert. Ich habe mich mehrere Monate (!!!) mit dem Hörbuch herumgeschlagen und habe das Buch dann letztendlich als Ebook zu Ende gelesen. Hier waren die Figuren dann für mich auch greifbarer und im Endeffekt glaube ich, dass die Geschichte an sich gar nicht so lahm war. Sondern einfach nur das Erzähltempo für mich einfach nicht passte.

Aber worum geht es überhaupt? Das Buch handelt von Star d’Aplièse, die Schwester, die etwas introvertierter ist und ihre eigenen Bedürfnisse immer hinten anstellt. Sie ist immer für ihre Schwestern da, vernachlässigt sich selbst und ihr Leben dadurch allerdings enorm. Star bekommt von ihrem verstorbenen Vater, wie alle anderen  Schwestern, einen Hinweis auf ihre Herkunft. Diese führt sie zunächst in eine Buchhandlung nach London und von dort zu Flora ins Lake District im Jahr 1909.

Das Setting hat mir auch in diesem Buch, wieder ziemlich gut gefallen. Allerdings konnte mich die Geschichte rund um Flora nicht mitreißen.  keswick-1873663_960_720

Quelle: pixabay

Das klingt jetzt alles nach einem ziemlichen Flop und das gilt für das Hörbuch letztendlich auch.

Das Ende, welches ich dann ja gelesen habe, fand ich allerdings ziemlich gut. Darum landet die Schattenschwester dann doch noch bei 3 Sternen, und ich glaube, daran ist eigentlich nur das Hörbuch schuld. Das nächste Lucinda Riley Buch werde ich auf jeden Fall wieder lesen und ich hoffe, dass es dann wieder ein Highlight wird.

Vielen Dank für den Hörverlag für das Rezensionsexempar!

Übersetzt von Sonja Hauser // Originalverlag: Goldmann HC // Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 2 CDs, Laufzeit: 975 Minuten // Erschienen: 14.11.2016 //  ISBN: 978-3-8445-2313-3 // € 19,99 [D]* | € 22,50 [A]* | CHF 28,50* (* empfohlener Verkaufspreis) // Verlag: der Hörverlag

 

Mentaltraining für Läufer – Weil Laufen auch Kopfsache ist von Michele Ufer

Um Bestleistung zu erbringen, gehört neben dem regelmäßigem Training in der entsprechenden Disziplin, auch das Training des „Kopfes“. Die Gedanken in die richtige Richtung bringen, das ist das Geheimnis vieler erfolgreicher Menschen. Gehe ich an eine Sache mit einer negativen Einstellung an den Start, dann blockiere ich mich selbst. Andersherum kann man dies natürlich super nutzen und positiv an eine Sache herangehen um sich zu pushen.

Genau darum geht es in diesem Buch von Michele Ufer – Mentaltraining für Läufer; Weil Laufen auch Kopfsache ist.

Eigentlich ist es nicht nur ein Buch für Läufer, da man die Übungen in diesem Buch auf viele Lebensbereiche anwenden kann. Die meisten Techniken, die hier vorgestellt werden, kenne ich aus meinem beruflichen Umfeld und ich arbeite in der Industrie, also weit weg vom Sport- und Fitnesssektor. In Coachings werden, auch in der Industrie, seit Jahren smarte Ziele als Hilfsmittel oder zur Verbesserung der eigenen Leistung genutzt. Durch sie werden Projekte effektiver und auch Mark Maslow nutzt die Smart-Formel um Ziele zu beschreiben und diese dann auch zu erreichen.

Aber es gibt noch viel mehr, als die Smart-Formel. Das 7 D Kopfkino z.B. oder die „So tun, als ob“ Methode – „Fake it until you make it“.  Außerdem beschäftigt sich ein Abschnitt mit den Schattenseiten des Laufens und wie wir mit Misserfolgen und Krisen umgehen.

In „Mentaltraining für Läufer“ wird natürlich speziell auf Läufer eingegangen, die Beispiele sind alle auf Läufe bezogen, aber die Methoden kann man auf viele Lebensbereiche übertragen.

Fazit:

Wer sich als Läufer, Sportler oder auch einfach so mit dem Thema: „Mentaltraining für Bestleistungen“ auseinandersetzten möchte, dem kann ich dieses Buch empfehlen. Es ist leicht verständlich geschrieben und beinhaltet sowohl einen theoretischen als auch einen praktischen Teil. Ein Workshop in Schriftform!

Vielen Dank anund den Meyer & Meyer Verlag!

Kaufen z.B. hier