Less is more von Francine Jay

Less is More von Francine Jay

„Von der Freude des Weglassens“

Meine Oma hat schon früher immer gesagt: „Alles, wo man ein „zu“ vor schreibt, ist Mist!“

Und damit meinte sie nicht nur zu kalt und zu warm, sondern vor allem auch zu viel. Zu viel Krempel, Kleider, Lebensmittel (die in der Speisekammer vor sich hin altern und irgendwann nicht mehr genießbar sind), (ungelesene) Bücher, usw. Zu viel tut uns einfach nicht gut. Es nimmt uns die Leichtigkeit, die Luft zum Atmen, den Raum für Kreativität, es erdrückt uns, wenn auch nur unterbewusst und es belastet. Oder habt ihr Euch schon einmal so richtig gut gefühlt, wenn ihr in Euren vollgepackten Keller, Dachboden, Abstellkammer, etc. geblickt habt und eigentlich gar nicht mehr so richtig wusstet, was sich in der Hintersten Kiste eigentlich befindet?

„Minimalismus ist nicht, alle Gegenstände in Schubladen, Körbe und Behälter zu stopfen.“

Ich selbst bezeichne mich nicht als Minimalist, im Gegenteil, ich habe viele Dinge, viele unnötige Dinge und ja, ich habe sicher auch von einigen Dingen ganz klar „zu“ viel.

Francine Jay, die Autorin von Less is more hingegen, ist Gründerin des Blogs missminimalist.com. Hier schreibt sie über die Freuden des Minimalismus und hilft ihren Lesern dabei ihr Heim und somit ihr Leben zu entrümpeln.

Mit diesem Buch/ Ratgeber, gibt es ihre Tipps nun auch in deutscher Sprache. Eine Anleitungen, um sich endlich von unnötigem Ballast zu befreien.

Für jeden Raum findet man in diesem Buch, die richtige Ordungs- und Entrümpelungstaktik.

„Idealerweise solltest du imstande sein, dich im Dunkeln anzuziehen und immer noch fabelhaft auszusehen.“

„Der beste Grund, etwas in deinem Badezimmer zu behalten, ist, dass du es benutzt.“

Am Schluss gibt uns Francine noch einen kleinen Leitfaden an die Hand, wie wir nicht nur unser Haus und unser Verhalten so minimalistisch wie möglich gestalten können, sondern auch durch Vorleben und durch vermitteln der Philosophie, andere zu einem Umdenken zu bewegen. Vor allem gibt sie Tipps für Familien. Wer Kinder hat, der weiß wie schnell sich unnützes Spielzeug anhäuft und wie schnell es sich dann in jedem Raum im Haus ausbreitet. Aber sie gibt uns auch Denkanstöße, die über die Grenzen der Eigenen kleinen Welt hinausgehen. Reduce, Re-use, Recycle sind hier die Schlagworte!

Fazit:

Dieses Buch macht richtig Spaß. Man kann es kaum weglegen, weil es einfach gut geschrieben ist, gleichzeitig möchte man aber auch sofort anfangen alle Schubladen und Schränke ausschütten und sich von allem befreien, was man nicht mehr benötigt und was eindeutig zu viel ist.

Vielen Dank an mosaik für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Aus dem Amerikanischen von Anu Katariina Lindemann ; Originaltitel: The Joy of Less; Originalverlag: Chronicle; Paperback, Klappenbroschur, 320 Seiten, 13,5 x 20,6 cm; ISBN: 978-3-442-39307-7; € 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis); Verlag: Mosaik Verlag ; Erschienen: 19.09.2016

 

 

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Looking Good Naked von Mark Maslow

lookinggoodnakedSport- und Fitnessbegeisterte-Podcast Fans haben dieses Buch wohl schon sehnlichst erwartet, denn Looking Good Naked, ist das erste Buch von Mark Maslow, der seit 3 Jahren, den sehr erfolgreichen Podcast :Fitness mit M.A.R.K. betreibt. Mark Maslow bezeichnet sich selbst, als „Dein Dranbleiben Fitness Coach“ und diesen Titel lebt er, auf seinem Blog, in seinem Podcast und nun ganz aktuell in seinem Buch mit dem wunderbaren Titel, der auch seinen Podcast prägt: Looking Good Naked, also Nackt gut aussehen.

Die meisten Menschen machen Sport nämlich genau aus diesem Grund, um Nackt bzw. im Bikini gut auszusehen. Man spricht zwar immer davon, dass man abnehmen möchte, aber was nützt es einem, wenn man 10 Kilo verloren hat und dann trotzdem aussieht wie ein nasser Lappen. Die Zahl auf der Waage, so Maslows Devise, ist längst kein Maßstab mehr. Viel wichtiger ist doch das eigene Wohlbefinden und der zufriedene Blick in den Spiegel.

Ich selbst bin großer Fan von Fitness mit M.A.R.K. Ich mag es wie Mark selbst komplexe Themen, leicht verständlich rüber bringt und gut veranschaulichen kann. Darum war für mich klar, dass ich „Looking Good Naked“ haben muss.

Das Buch ist nach der M.A.R.K. Formel aufgebaut und besteht somit aus 4 Teilen. Der erste Teil beschäftigt sich mit dem M der M.A.R.K. Formel, nämlich dem Mentalem Training. Der zweite Teil behandelt das A der Ausgewogenen Ernährung, der dritte Teil dreht sich um das R, das Richtige Krafttraining und der letzte Teil befasst sich mit dem K, nämlich dem Kardiotraining.

Das Buch ist eine ziemlich gute Kombi, wie ich finde. Es enthält viele Fotos und ausführliche Erklärungen, zur richtigen Ausführung der Übungen, viele leichte und leckere Rezepte, sowie Trainingspläne für Anfänger und Fortgeschrittene. Außerdem gibt es, ganz Mark typisch, eine ganze Menge Dranlbeiber Tricks und Troubelshooting Strategien. Denn wer langfristig fit sein will, der muss einfach wissen, wie man mit Rückschlägen umgeht. Der Weg zum Ziel ist, wie ich selbst schon feststellen musste, selten eine gerade Linie.

Fazit:

Ich liebe dieses Buch! Die geballte Portion Motivation, gepaart mit allem was man benötigt um nackt gut auszusehen und vor allem um langfristig Dran zu bleiben!

Paperback, Klappenbroschur, 192 Seiten, ca. 120 Farbfotos, ISBN: 978-3-517-09467-0, € 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis), Verlag: Südwest , Erschienen: 12.12.2016

Vielen an den Südwest Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

 

:: Rezension :: London von Christoph Marzi

london

Marzis Romane sind für mich ja immer die perfekten Herbst- Winterbücher. Und auch London passt super in diese Zeit, denn es spielt im Winter. es ist kalt, die Luft riecht nach Schnee und in den Häusern sind die Kamine bereits angefeuert.

Wie schon die anderen Romane von Christoph Marzi, ist auch London sehr besonders, fast schon poetisch geschrieben. Ich mag diesen Schreibstil sehr gerne, daher mochte ich London bereits ab der ersten Seite.

London ist der 5. Band der Uralten Metropole. Ich muss zugeben, dass ich selbst nur die ersten beiden Bände (Lycidas und Lilith) gelesen habe. Aber auch ohne die andren Bücher zu kennen, kann man London gut lesen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass mir irgendetwas fehlt, weil ich Somnia und Lumen nicht gelesen habe.

Emily Laing ist in London kein kleines Mädchen mehr, sondern eine junge Frau von 24 Jahren. Als sie Cambridge besucht und wieder zurück nach London möchte, steht sie am Bahnhof und es gibt plötzlich keinen Zug mehr dorthin. Schlimmer noch, niemand scheint je von einer Stadt Namens London gehört zu haben, nicht einmal Google. Und auch ihre Freunde in London sind telefonisch nicht mehr erreichbar. Zwei mysteriöse alte Damen lesen Emily auf und singen sie praktisch zurück in die verschwundene Stadt. Sie steht auf einmal wieder in London am Bahnhof und trifft dort auf das Waisenmädchen Piccadilly Mayfair. Sie ist, genau wie Emily damals in Lycidas, als Wittgenstein sie fand, verängstigt. Und es gibt noch eine Gemeinsamkeit, denn auch Piccadilly kann mit Ratten sprechen. Ansonsten scheint zunächst in der Stadt der Schornsteine alles wie immer zu sein. Niemand glaubt, dass London je verschwunden war. Doch irgendetwas ist passiert, denn während Emilys Abwesenheit, ist ein Zug spurlos verschwunden und auch die Flüsse fließen in die falsche Richtung.

Was passiert ist und was das Ganze mit Piccadilly zu tun hat, dass müsst ihr natürlich selbst lesen.  Ich kann nur sagen, dass ich London von Anfang an sehr mochte. Ich mochte es, die bekannten Figuren wie z.B. Wittgenstein, Micklewhite, Aurora, Mina und das Irrlicht Dinsdale noch einmal zu treffen und in die Stadt unter der Stadt zu reisen. In die Uralte Metropole in der nicht nur freundliche Gestalten, sondern vor allem dunkle und fiese Kreaturen ihr Unwesen treiben.

Marzi webt ein paar historische Fakten in seine fantastische Geschichte und so lernt man ganz nebenbei auch noch das etwas über London.

“ ‚Wir alle‘, antwortete Wittgenstein, ‚vergessen die wirklich schlimmen Dinge im Leben. Nur so können wir weiterleben‘.“

Manchmal werden Marzis Geschichten ja im Verlauf etwas zu abgedreht, so dass man als Leser am Ende nicht mehr so recht weiß, ob man das nun mochte oder eher nicht.

London mochte ich! Sowohl den Schreibstil, als auch die Geschichte! London ist märchenhaft, fantastisch und irgendwie magisch.

„Bitter und nach Trauer, ja, genau so hatte der Tee geschmeckt, wie Schmerzen, die jemand erhitzt hatte, wie Feuer, das Lachen verbrennt.“

Fazit:

Man kann sich hineinfallen lassen, in die Welt von Emily Laing. Man begleitet sie in die Stadt unter der Stadt, in die Uralte Metropole. Man löst mit ihr im tiefsten Winter das Rätsel rund um Londons Verschwinden. Dabei trifft man auf ziemlich viele fantastische Wesen, die mal netter, mal weniger nett sind! London ist ein richtig tolles Buch und eins meiner Lesehighlights 2016!

Vielen Dank an den Heyne Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

London :: Christoph Marzi :: Paperback, Klappenbroschur, 704 Seiten :: ISBN: 978-3-453-31665-2 :: € 14,99 [D] | € 15,50 [A] | CHF 20,50* (* empfohlener Verkaufspreis) ::Verlag: Heyne :: Erschienen: 12.09.2016

 

::Rezension:: Wie mein Sommer in Flammen aufging von Jennifer Salvato Doktorski

 

wie mein sommerWie mein Sommer in Flammen aufging

Originaltitel: How my summer went up in flames

Autor: Jennifer Salvato Doktorski

Seiten: Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten

Verlag: cbt 08.02.2016

empfohlenes Alter: ab 13

Genre: Jugendbuch

ISBN: 978-3-570-31025-0

Preis: € 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

 

 

 

Meine Meinung:

In diesem Buch geht es um Rosie, die plötzlich eine Anzeige und eine Einstweilige Verfügung am Hals hat. Schuld ist ihr Freund bzw. dann Ex-Freund Joey, der sie mit einer anderen betrogen hat. Als Rosie das erfährt nimmt sie all die Dinge, die er ihr geschenkt hat und verbrennt sie kurzerhand vor seiner Haustür. Leider fängt bei dieser Aktion sein Auto ebenfalls Feuer. In den folgenden Tagen versucht Rosie immer wieder Joey zu erreichen um sich zu entschuldigen, was ihr dann noch zusätzlich als stalken zur Last gelegt wird und sie bekommt ein Kontaktverbot aufgedrückt. Um Rosie ein bisschen aus der Situation zu befreien beschließen ihre Eltern, sie zusammen mit dem Nachbarsjungen Matty und seinen beiden Kumpels auf einen Road Trip von New Jersey nach Tempe, Arizona zu schicken. Einmal von Ost nach West, Quer durch die USA. Was aus diesem Road Trip wird und was die vier erleben, dass müsst ihr natürlich selbst lesen, ich kann nur eins sagen, nämlich: „WOW!“

Ich hatte ja schon im Vorfeld sehr hohe Erwartungen an das Buch, da es bereits im englischen bei vielen Bloggern sehr gut ankam. Aber, dass es mir so sehr gefällt, hätte ich nicht erwartet. Ich habe dieses Buch so durchgesuchtet! Es hat mir von der ersten Seite an gefallen. Ich liebe den Schreibstil der Autorin und für mich ist es einfach DAS perfekte Sommerbuch 2016. Es geht um Freundschaft, um Verantwortung, ums erwachsenwerden, ums aufbrechen und neu Beginnen. Außerdem geht es um Musik und natürlich auch um die Liebe, aber die stand hier gar nicht so im Vordergrund. Auch die Schauplätze, die die Autorin gewählt hat, fand ich super! Dollywood, Graceland, Grand Canyon, Route 66, eine Ranche in New Mexico…

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Bild Quelle: Pixabay

Ich fand Rosie als Charakter toll, weil sie sehr impulsiv ist, sich aber im Laufe des Buches dann doch sehr vernünftig verhält und sich eben nicht immer nur von ihren Gefühlen leiten lässt. Ich mochte auch wie sich ihre Familie verhält und wie ihre Eltern mit der Situation umgehen. Die Jungs, mit denen sie unterwegs ist, haben mir ebenfalls alle 3 sehr gut gefallen. Mit ihrer teilweise nerdigen Art, fühlt sich Rosie natürlich nicht immer sehr wohl in der Gruppe, aber sie lässt sich nicht unterkriegen.

Roadtripbücher haben es mir ja sowieso angetan und dieses hier macht ganz besonders große Lust einfach ins Auto zu steigen und loszufahren. Der Wilde Westen, Countrymusik, Sommer! Einfach sehr gelungen. Ich konnte den Sommerwind fast schon spüren, so deutlich waren die Bilder in meinem Kopf.

Fazit:

Pures Kopfkino. Ihr merkt, dass ich kaum aus dem schwärmen herauskomme. Ich kann nichts Negatives zu dem Buch sagen, außer dass es extremes Fernweh verursacht. Es hat mir sehr gut gefallen. Für Fans von Amy on the Summer Road oder The Disanchantments.

5sterne

Vielen Dank an den cbt Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

 

 

 

|Rezi| Der Augensammler von Sebastian Fitzek

IMG_7370Der Augensammler

Autor: Sebastian Fitzek
Erscheinungsdatum (deutsche Erstausgabe): 27.05.2010
Verlag : Droemer Knaur
ISBN: 9783426503751
Flexibler Einband 439 Seiten
Sprache: Deutsch
Genre: Psychothriller
Preis Taschenbuch: 9,99 €
Reihe: 1/2 Der Augensammler

Meine Meinung:

Es ist unglaublich, aber weiter als bis auf meine Wunschliste haben es die Bücher von Sebastian Fitzek bisher nicht geschafft. Lediglich Das Kind habe ich als Hörspiel gehört, weil es irgendwann mal bei Audible im Angebot war. Da ich aber im Moment wieder richtig Lust auf Thriller habe, habe ich mir kurzerhand Der Augensammler aus der Bücherei mitgenommen und innerhalb von ein paar Stunden verschlungen. Es war wirklich so gut! Es war spannend, es war unheimlich, es war mitreißend und es konnte mich komplett überzeugen. Passagier 23, Das Joshua Profil und die Blutschule (von Max Rhode aka Sebastian Fitzek) sind bereits bei mir eingezogen und warten darauf schnell gelesen zu werden.

Aber der Reihe nach, denn ich schweife ab. Worum geht es in Der Augensammler? Es geht um den Ich – Erzähler Alexander Zorbach, der ehemalige Polizist hat vor 7 Jahren einen Fehler begangen und bei einem Einsatz eine verwirrte Frau erschossen, die ein Kind entführt hat. Dieser Fehler hat ihm den Job, die Familie und die Fähigkeit genommen nachts durchzuschlafen. Nun ist er Journalist und berichtet über die aktuellen polizeilichen Ermittlungen. So auch über den Augensammler. Ein Serienmörder, der immer nach dem gleichen Prinzip vorgeht. Er spielt verstecken. Hört sich niedlich an, ist es aber nicht. Zunächst bringt er die Mutter um und entführt dann die Kinder. Der Vater hat nun 45 Stunden Zeit um die Kinder zu suchen. Findet er sie nicht, sterben auch diese und der Augensammler nimmt sich als Souvenir ein Auge der Kinder mit.

Zorbach wird, da sein Portemonnaie am Tatort gefunden wurde, zum Hauptverdächtigen und er gerät immer tiefer in Scheiße, da er überraschend Besuch von einer blinden Frau bekommt, die behauptet, sie hätte Hellseherische Fähigkeiten und gestern den Augensammler in ihrer Massagepraxis behandelt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Ich fand es extrem spannend zu lesen, da man nie wusste wem man noch vertrauen kann. Gemeinsam mit der blinden Frau Alina, versucht Alexander Zorbach die entführten Kinder Lea und Tobias zu finden und seine eigene Unschuld zu beweisen. Leider gerät er dadurch nur immer mehr in Verdacht für die Morde verantwortlich zu sein, da ihn Alina immer wieder an Orte bringt, die tatsächlich etwas mit den verschwundenen Kindern zu tun haben. Zu allem Überfluss findet er dann auch noch heraus, wer die tote Mutter der Kinder ist. Und ich habe mich, genau wie Alexander Zorbach, auch immer wieder gefragt, ob er Alina wirklich trauen kann.

Das Buch enthält einige sehr detailliert beschriebene Szenen von Opfern, die wirklich eklig waren und nichts für schwache Nerven, aber im Vordergrund steht das Psychospiel, das der Augensammler mit Zorbach treibt. Das hat mir richtig gut gefallen.

Die einzelnen Kapitel sind meist aus der Sicht von Alexander Zorbach geschrieben. Es gibt auch Kapitel, die aus einer allgemeinen Sicht, aus Sicht eines Polizisten und aus der Sicht von Tobias Traunstein, dem aktuell vermissten Kind, geschrieben sind. Die Kapitel von Tobias fand ich am Bedrückendsten, da er nicht weiß was passiert ist. Er steckt in einem engen, dunklen Gefängnis und hat extremen Durst und natürlich Todesangst. Extrem unheimlich und sehr, sehr spannend. Und man hofft und bangt mit dem Opfer, dass irgendjemand kommt und ihn findet.

Cool fand ich auch, dass sowohl die Kapitel als auch die Seitenzahlen nicht bei 1 beginnen, sondern dass rückwärts gezählt wird. Ganz am Ende macht diese etwas verwirrende Art dann auch noch viel mehr Sinn, als man zu Beginn denkt. Im vorletzten Kapitel hatte ich eine Gänsehaut vom allerfeinsten denn damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.

Fazit: Ein überaus gelungenes Versteckspiel. Ein Psychothriller vom aller Feinsten! 5 Sterne und sicher nicht mein letzter Fitzek.5sterne