:: Rückblick :: Lesemonat Juli 2016

Tja, wie schon befürchtet, (ich hatte ja, schon in meinem letzten Rückblick von meiner aktuellen Sucht berichtet) habe ich im Juli tatsächlich nicht viel gelesen. Ich habe ganze 2 Bücher ausgelesen und nicht eins ausgehört. Dafür habe ich etliche Bücher angelesen, die ich hoffentlich im August beenden werde. Gebloggt habe ich ja im Juli auch nichts aber auch hier, hoffe ich auf einen etwas aktiveren August.

Hier aber erst mal meine beiden gelesenen Bücher:

Die Shopaholic-Reihe hatte ich ja eigentlich mit dem letzten Band – Shopaholic in Hollywood – bereits abgeschrieben. Aber als echter Fan, der Reihe, konnte ich einfach nicht anders, ich musste dieses Buch lesen. Und ich muss sagen, dass mich Kinsella wieder einmal überrascht hat. Becky zeigt tatsächlich Reue und man nimmt ihr das auch ab. Alles in allem ist das Buch etwas ruhiger, weniger lustig, dafür aber auch weniger nervig. Da dieses Buch ein Rezi Exemplar ist, werde ich noch ausführlich berichten. Alles in allem bin ich aber positiv überrascht.

Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt von Nicola Yoon stand schon so lange auf meiner Wunschliste bzw. To Read Liste. In der Bücherrei habe ich es dann zufällig entdeckt, mitgenommen und mich sofort verliebt. Das Buch ist wirklich großartig und hat mich aus meiner Juli Leseflaute geholt. Ich habe es innerhalb von ein paar Stunden ausgelesen und habe echt mit der Protagonistin mitgefühlt. Eins meiner bisherigen Jahreshighlights.

Angelesen, habe ich folgende Bücher:

Ich finde alle diese Bücher haben Potential und ich weiß nicht, warum keins davon es geschafft hat, meine Leseflaute zu beenden, aber manchmal ist das wahrscheinlich einfach so. Ich werde allen aber auf jeden Fall noch eine Chance geben.

Außerdem würde ich im August gerne noch ein paar Reihen beenden um bei der Serienkiller Challenge etwas voran zu kommen.

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:: Challenge :: Serienkiller Challenge 2016

 

serienchallenge_2016

Bei Martina Bookaholic findet auch in diesem Jahr wieder die Serienkiller Challenge statt und obwohl ich eigentlich, in diesem Jahr, keine Challenge mehr machen wollte, reizt mich diese extrem. Angefangene Buchserien beenden, das ist doch mal ein gutes Ziel bis zum Jahresende, oder?

Ziel der Challenge ist es, mindestens 12 angefangene Reihen in 2016 zu beenden bzw. zum aktuellsten Stand zu lesen.

Da ich soooo unglaublich viele Reihen begonnen habe, wird es langsam Zeit mal ein paar davon zu beenden.

Hier ist mein Plan:

1. Die Shatter me Reihe von Tahereh Mafi
ichbrennefürdich

2. Chroniken der Unterwelt von Cassandra Clare

cityoflostsouls cityofheavenlyfire

3. Chroniken der Schattenjäger von Cassandra Clare

clockworkprincess

4. Lux Reihe von Jennifer L. Armentrout

origin opposition

5. Luna Chroniken von Marissa Meyer

wieschneesoweiß

6. The Raven Cycle von Maggie Stiefvater

was die spiegel wissen theravenking

7. Märchenreihe von Gabriella Engelmann

küssdenwolf

8. Maze Runner Trilogie von James Dashner

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9. Birthmarked Trilogie von Caragh O´Brien

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10. Die Sturmkönige Reihe von Kai Meyer

wunschkrieg CoverPDF 29.01.indd

11. Parasol Protectorate Reihe von Gail Carriger

feurige Schatten sengendes zwielicht

12. Legend Trilogie von Marie Lu

berstende Sterne

Insgesamt sind also 18 Bücher zu lesen um diese 12 Reihen zu vervollständigen. Ich denke, dass ich machbar, vor allem weil es alles Reihen sind, von denen mir die ersten Bücher, bzw. das erste Buch, super gefallen haben.

Mehr zur Challenge erfahrt ihr bei Martina!

|Buchtest| Goodbye Zucker von Sarah Wilson – Woche 4

In dieser Woche war es eigentlich genau, wie in Woche 3 – die Devise lautete einfach: „Jetzt nur nicht aufgeben!“  Leichter gesagt als getan und so habe ich am Mittwoch dann doch den Stimmen im Kopf nachgegeben und wieder Obst in meinen Ernährungsplan eingeführt. In meine geliebten Haferflocken gehört ein Apfel, in meinen Quark eine Banane und ein Smoothie, der nur aus Fenchel, Salat und Gurke besteht… Nee!!! Ich weiß, auch das ist schon irgendwie süchtig und ja, der Süßezahn hat somit doch gesiegt. Aber mal ehrlich, Obst finde ich nicht schlimm. Ich esse es in Maßen und nicht in Massen, wie z.B. Freelee the Banana Girl (Falls ihr sie nicht kennt, dann schaut Euch mal ihren Youtube Kanal an und klickt ein Full Day of Eating Video von ihr. Das ist wirklich krass, was die an Obst verdrückt) Aber zurück zum Thema. Wie ist es denn so ohne Zucker? Hat es geklappt?

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Ich muss sagen, so ganz von ab bin ich noch nicht. Es ist Adventszeit und ich liebe es mit dem Kind zu backen. Da esse ich dann auch mal etwas von dem Ergebnis, den Rest dürfen gerne die Männer essen, aber so ganz ohne zu probieren, das geht doch nicht. Ich komme damit gut klar, allerdings hat das mit dem Programm nicht mehr viel zu tun.

Was also tun, abbrechen will ich nicht, denn ich habe in 4 Wochen bereits 1,5 Kilo abgenommen und das ohne Sport und ohne zu hungern. Einfach nur, weil ich weniger Zucker gegessen habe. Man möge sich nur vorstellen, wie es aussieht wenn ich konsequenter wäre und komplett verzichten würde 😉

Ich mache also weiter, werde noch ein paar Mantras und Rezepte testen. Sicher werde ich bis Weihnachten noch den ein und den anderen Kompromiss eingehen. Ich werde bestimmt  noch einen Glühwein trinken, Lebkuchen essen oder auch kandierte Weintrauben. An den Weihnachtstagen werde ich sicher nicht auf das Eis zum Nachtisch verzichten und ich werde meine Schwiegermutter nicht bitten, in meine Soße keinen Zucker zu tun. Nicht schön, aber so ist das einfach. Was ich aber auch ganz sicher tun werde, ist ganz bewusst zu naschen.

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Habt eine süsse Woche!

|Buchtest| Goodbye Zucker von Sarah Wilson – Woche 3


„Keine Grund zur Panik – Es geht nur um Zucker!“

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In dieser Woche gab es keine Früchte (auch keine getrockneten) und keinen Agavendicksaft mehr. (Honig, Marmalade, Softdrinks, Schokolade, etc also Industriezucker sowieso nicht). Ich hatte wirklich „Panik“ vor dieser Woche, doch ich muss sagen, dass es mir die ersten Tage tatsächlich leichter gefallen ist, als in der Woche davor. Ganz oder Gar nicht geht bei mir einfach besser, als nur so halb.

Als Snack gegen den Süßhunger gab es Nachmittags bei mir Matchalatte mit Hafermilch, Tee und Chiapudding. Allerdings habe ich  mich etwas über das Rezept geärgert, da hier für 2 Portionen 75g Chiasamen angegeben sind. Das kam mir beim zubereiten schon so extrem viel vor, dass ich die Menge auf die Hälfte reduziert habe. Auf dem Bild oben sieht man 30g Chiasamen mit ca. 170ml Milch. Die Hälfte davon habe ich gegessen, dann war mir schlecht. Die liebe lara_laune hat mich dann auf Instagram darauf hingewiesen, dass man max. 15g Chiasamen täglich zu sich nehem sollte, steht auch so auf den meisten (allen?) Packungen. Das die Menge im Buch also so extrem hoch angesetzt ist, finde ich sehr krass!

Mit den Rezepten, will ich noch nicht so richtig warm werden. Ich selbst würde sie sicher mögen oder zumindest probieren, aber ich finde, dass sie einfach nicht familientauglich sind, zumindest nicht für meinen Mann und meinen Sohn. Da kann zwar die Autorin nichts für, aber für meinen Alltag ist das nun einmal schwierig. Und so kann ich mir zwar, im wahrsten Sinne des Wortes, mein eigenes Süppchen kochen, aber schön ist das auch nicht. Wobei ich ja bereits erwähnt habe, dass die Hauptmahlzeiten für mich kein Problem darstellen, daher ist es nicht ganz so tragisch, dass ich die Fenchelsuppe oder die Bunte Energiepfanne (mit Roter Beete) noch nicht pobiert habe.

Allerdings und dass ist mein Laster, kamen dann am Donnerstag immer mehr Zweifel zurück. Obst!!! OBST!!!! OOOOBBBBSSSTTTT!!!! Ich will Obst! Ich will doch gar nicht auf Früchte verzichten. Ich will auf Industriezucker verzichten. Und so habe ich nach langem hin und her zwischen mir und meinem Gewissen beschlossen, dass ich auch während des Programms Obst in Maßen essen werde.

Tja… ich befand mich somit aber auch leider wieder in der alten Spirale aus Woche 2. Zuckerfrei aber nur so halb und wie ich oben bereits schrieb, klappt das einfach nicht so gut. Und so habe ich am Freitag, dann auch wieder Gummibärchen gegessen und am Samstag und Sonntag zum Kaffee auch Kekse.

Eine Zwickmühle. Die Autorin hat schon recht, wenn man es schaffen will, dann muss man komplett verzichten und nicht nur ein bisschen, das habe ich nun am eigenen Leib erfahren. Dennoch bin ich unschlüssig, ob ich diese Woche Obst essen werde oder nicht, aber ich starte erst einmal voll motiviert in Woche 4 mit dem Vorsatz Obst so gut wie möglich zu meiden 🙂

Außerdem habe ich beim surfen im Netz ein paar interessante Blogs gefunden, die ich hier gerne mit Euch teilen möchte:

Healtyhabits : Diese Website beschäftigt sich ebenfalls sehr intensiv mit zuckerfreiem Leben und gibt Antworten, Anregungen und Hilfestellungen zum Starten und Durchhalten.

Kids, Cooks & Composts: Die Betreiberinnen, Birgit und Daija haben sich bereits im Sommer dem Projekt Zuckerfrei gewidmet und sind dabei auf ähnliche Probleme gestoßen wie ich. Ihren Bericht könnt ihr auf ihrer Website nachlesen.

Auch Katharina von Kathrina kocht berichtet von ihren Erfahrungen ohne Zucker.

Der Familien-Blog Ein Jahr ohne Zucker existiert bereits seit 2013 und auch hier gibt es interessante Rezeptideen und Anregungen, wie man, gerade mit Kindern, ohne Zucker auskommen kann.

|Buchtest| Goodbye Zucker von Sarah Wilson

Ich teste seit einer Woche das Programm: „Zuckerfrei Glücklich in 8 Wochen“ von Sarah Wilson. Als Grundlage dient das gleichnamige Buch: Goodbye Zucker.

zuckerfrei

Zunächst einmal muss ich sagen, dass das Buch ist ein totaler Hingucker ist. Es ist optisch richtig ansprechend gestaltet, enthält ganz viele Rezepte, Illustrationen, Fotos und Tipps sowie einen 8 Wochen Plan der dabei helfen soll von dem geliebten aber auch verpönten weißen Gold weg zu kommen.  Es wird erklärt, warum Zucker aus dem Ernährungsplan gestrichen werden sollte und wie man das schafft.

Ich werde das Programm testen und hier wöchentlich berichten wie es mir ergangen ist. Dazu muss ich sagen, dass ich zwar von mir behaupte ziemlich gut zu wissen, wie gesunde Ernährung funktioniert, die Umsetzung von diesem Wissen aber oft schwieriger ist als es sich anhört. Kurz: Ich bin ein Zuckerjunkie. Ich liebe Zucker und ich esse ihn jeden Tag. Tja… Ziemlich schlechte Voraussetzungen für das 8 Wochen Programm, oder aber auch genau die Richtigen, denn wenn ich es wirklich schaffe (was ich zum heutigen Zeitpunkt noch stark bezweifle) dann schafft es jeder.  Aber ich will es probieren. Denn ich will nicht mehr von leeren Kalorien abhängig sein. Nahrung, die mein Körper nicht braucht und die nur dick und krank macht möchte ich ihm einfach nicht mehr in den Mengen zuführen. Ihr dürft also genauso gespannt sein wie ich.

Nun aber zum Wesentlichen: Wie war die erste Woche?

In der ersten Woche geht es darum den Zuckerkonsum lediglich einzuschränken. Es ist also nicht so, dass man direkt alles weglässt, sondern „nur“ weniger und bewusster Zucker konsumiert.

Das hat von Montag bis Samstag super geklappt. Ich habe keine Süßigkeiten gegessen und für den Süßhunger am Nachmittag habe ich mir Bohnen-Dattel-Brownies (Rezept aus der aktuellen Shape November 2015) gebacken. Diese bestehen aus Bohnen, Datteln, Kakao, Mandelmus, Chiasamen und Vanilleextrakt. That´s it! Hört sich komisch an, war eine ziemliche Matscherei aber das Ergebnis war sehr lecker. Durch die Datteln enthalten die Brownies natürlich Fructose, was in Woche 3 dann auch weg fällt. Davor graut es mir ein bisschen, denn bisher halte ich meinen Heißhunger auf süß mit etwas Obst ganz gut in Schach. Auf jeden Fall habe ich in der ersten Woche, mit viel Tee (ich habe auch meinen Teemaker wieder aus dem Schrank gekramt, wie toll der ist, hatte ich fast vergessen…) und Eiweiß (Quark, Proteinshakes und Eier) ganz gut durchgehalten.

Freitags und samstags ist bei uns immer „Sofa-Party“. Der Sohn darf lange wach bleiben und wir naschen beim TV Schoko und Haribo… Ich habe mir Freitag also eine große Schüssel zuckerfreies Popcorn gemacht, das ist „erlaubt“ und es hat mich sehr glücklich und satt gemacht hat. Und ein bisschen Stolz war ich natürlich auch, dass ich keine Süßigkeiten gegessen habe.

Samstag und Sonntag waren stressig… Das Baby war anstrengend, hat wenig geschlafen, demnach habe auch ich wenig geschlafen und zu allem Überfluss bahnt sich bei mir eine Erkältung an. Ich hatte extrem schlechte Laune, also habe ich mir abends ebenfalls Haribos und After Eight reingehauen… Ziemlich ärgerlich, aber nicht mehr zu ändern. Eigentlich zeigt mir das nur, wie sehr der Zucker meinen Kopf beherrscht. Wir denken Zucker macht glücklich. Das ist aber nicht so. Es gibt nur ein kurzes Hochgefühl. Danach fühlt man sich noch schlechter als vorher.

Alles in allem bin ich aber trotzdem sehr zufrieden mit meiner ersten Woche. Ab Woche 3 wird es richtig schwer, denn da heißt es wirklich Goodbye Zucker.

Diese Woche lautet das Motto: Gesundes Fett statt Zucker. Ich werde berichten.

Habt eine süße Woche 😉