::Rezension:: Flavia de Luce – Eine Leiche wirbelt Staub auf von Alan Bradley

eineleichewirbeltstaubaufTitel: Flavia de Luce – Eine Leiche wirbelt Staub auf
Autor: Alan Bradley
Aus dem Amerikanischen von Gerald Jung, Katharina Orgaß
Originaltitel: As Chimney Sweepers Come to Dust
Verlag: Penhaligon (22.02.2016)
Seiten: 416 Seiten (Gebundenes Buch)
ISBN: 978-3-7645-3112-6
Reiheninfo: Band 7
Preis: € 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Darum geht´s:

Alles Tote kommt von oben!
Verbannt – so empfindet Flavia ihr Schicksal, als ihr Vater und ihre Tante Felicity sie auf ein Schiff nach Kanada verfrachten. Dort, in Toronto, soll sie Miss Bodycote’s Female Academy besuchen, das Mädcheninternat, an dem auch schon Flavias Mutter Schülerin war. Doch noch in ihrer ersten Nacht »in Gefangenschaft« landet ein unerwartetes Geschenk zu Flavias Füßen: eine verkohlte, mumifizierte Leiche, die aus dem Kamin in ihrem Zimmer purzelt – der Beginn einer Reihe von Nachforschungen, bei denen Flavia auf zahlreiche mysteriöse Vorkommnisse in Miss Bodycote’s stößt. Wenn es darum geht, Rätsel zu lösen, ist Flavia in ihrem Element – doch ihre wahre Bestimmung soll erst noch enthüllt werden …

Quelle Penhaligon

Meine Meinung:

Falvia verlässt Buckshaw und damit ihre gewohnte Umgebung, die wir nun auch als Leser bereits seit 6 Bänden kennen und lieben gelernt haben. Ich habe richtig mit Flavia, die extremes Heimweh hatte. Denn auch ich habe all die Figuren, die sonst diesen Roman ausmachen zu beginn sehr vermisst. Aber auch wenn es zunächst diesen kleinen Wermutstropfen gibt, entwickelt sich dieser neue Flavia Band zu einer Internatsgeschichte und ich liebe Internatsgeschichten! Dieses urige und zugegeben etwas unheimliche Mädcheninternat in Kanada, ist Buckshaw auf jeden Fall ebenbürtig. Es hat schräge und interessante Figuren vorzuweisen, wie z.b. die Chemielehrerin die schon einmal des Mordes beschuldigt wurde oder die Rektorin, die ziemlich herrisch und sehr unheimlich ist. Und dann natürlich die vielen Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Anführerin, die Beliebte, die Verbündete, die Ängstliche, usw. Dazu kommen die typischen Internatsdinge, wie z.B. das Spiel mit dem Ouija-Brett, mit denen die Mädchen im dunkeln Geister befragen.

„Eine turmhohe Heimwehwelle schlug über mir zusammen – höher als alle Wogen des sturmgepeitschten Atlantiks, den ich überquert hatte, gewaltiger als alles, was ich mir je hätte träumen lassen.“

Flavia soll hier auf die Aufgabe vorbereitet werden, von der wir am Ende von Band 6 erfahren haben, die aber noch immer sehr unklar ist.

In der gewohnt, lässigen Flaviamanier ermittelt unsere kleine Chemikerin mal wieder, sehr inoffiziell in einem Mordfall. Dieses Mal hat jemand, im Kamin ihres Internatzimmers eine Leiche versteckt. Flavia lässt uns an ihren Gedanken teilhaben, stellt offene Fragen und lässt uns so miträtseln.

„Wird eine Leiche jedoch in eine schmutzige Fahne eingewickelt und in einen Kaminschacht gestopft, wo Hitze und Rauch sie über Jahrzehnte hinweg mumifizieren… dann ist das natürlich etwas ganz anderes.“

Natürlich ist es nicht sehr realistisch, dass man mit 12 Jahren bereits 7 Leichen entdeckt hat, aber das sei mal dahin gestellt. Es macht trotzdem immer wieder,  riesig Spaß mit Flavia zu ermitteln. Sie begiebt sich auch dieses Mal in brenzlige Situationen und macht sich nicht sehr beliebt bei ihren Mitmenschen. Doch gerade das macht sie und die Bücher aus.

Fazit:

Klar habe ich Buckshaw vermisst, aber dieses Mädcheninternat, die Lehrer, die Leiche im Kamin, die Geheimnisse und die verschwundenen Mädchen all das fand ich sehr unterhaltsam. Dazu kommt das Flavia mit den Jahren auch gewachsen ist. Sie ist zwar immer noch ein altkluges Mädchen, aber sie wird langsam zum Teenie. Bradley serviert uns hier einen ganz neuen Flavia de Luce Roman. Neues Setting, eine reifere Flavia und neue Figuren. Und doch habe ich mich sehr zu Hause gefühlt. Ich liebe Flavia! Ein gelungener 7. Band.

5sterne

Vielen Dank an den Penhaligon Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

:: Rezi :: Hercule Poirots Weihnachten (Hörbuch)

herculepoirot Autor: Agatha Christie
Sprecher: Klaus Dittmann
Verlag: der Hörverlag (10.09.2009)
ISBN: 978-3-86717-504-3
Dauer: gekürzte Lesung 3 CDs, Laufzeit: 4h 13
Originaltitel: Hercule Poirot´s Christmas

Meine Meinung:
Der in die Jahre gekommene und gut betuchte Simeon Lee, der auf den Diamantenfeldern Südafrikas ein Vermögen erwirtschaftet hat, lädt an Weihnachten seine gesamte Familie in die englische Grafschaft Middleshire ein.
Der alte Lee, ist ein störrischer Genosse der seiner Familie das Leben nicht leicht gemacht hat. Warum er gerade an Weihnachten nun alle sehen will kommt für die Verwandtschaft sehr überraschend. Am Heiligabend bittet er die gesamte Familie in sein Zimmer, nur um ihnen mitzuteilen, dass er sein Testament ändern will. Dies soll sein letzter Abend sein, denn Simeon Lee, wird kurz darauf ermordet und jeder der Anwesenden hätte ein Motiv.

Ich liebe die Bücher von Agatha Christie, besonders in der Hörbuch Version lausche ich gerne ihren Geschichten. Hercule Poirots Weihnachten ist ein ganz typischer Kriminalroman von Agatha Christie. Es sind viele Figuren beteiligt, die alle eine Verbindung zu dem Opfer hatten. Poirot versucht durch geschickte Befragungen nun den Täter zu finden. Doch ein Mord scheint im ersten Moment unmöglich zu sein. Alle Beteiligten haben ein Motiv aber auch ein Alibi und einige andere Dinge an der Tat sind rätselhaft und zunächst unerklärlich. Ich begleite ihn und Inspektor Sugden sowie Polizeichef Colonel Johnson, gern dabei und so hatte ich meine Freude, als er auf Gorston Hall den Mörder des alten Lee sucht. Dabei werden einige prekäre Familiengeheimnisse aufgedeckt, die an der ein oder anderen Stelle etwas übertrieben sind, doch zur Unterhaltung beitragen.

Ich hatte eine ganz andere Vermutung darüber, was sich zugetragen haben könnte, da immer mehr Personen gänzlich ausgeschlossen wurden, daher war das Ende für mich überraschend und dennoch logisch.

Das Hörbuch:
Der Sprecher Klaus Dittmann hat eine sehr angenehme, ruhige Stimme, die super zu dem kühlen und nüchternen Hercule Poirot passt.

Einziger Wermutstropfen war für mich, dass es nicht wirklich weihnachtlich ist, es kommt keine weihnachtliche Stimmung rüber, wie es z.B. bei Flavia de Luce der Fall ist. Es wird nicht von verschneiten Abend gesprochen oder von Weihnachtsdüften oder ähnlichem. Also das Buch könnte man genauso gut im Sommer lesen, das fand ich etwas schade.
Ansonsten hat es mich aber sehr gut unterhalten.

Fazit: Ein spannender Kriminalfall in guter alter „Christie-Manier“. Das perfekte Weihnachtsgeschenk für Krimifans.

4sterne

Vielen Dank an den Hörverlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

|Kurz gesagt| Tote Vögel singen nicht von Alan Bradley

22435651 Wenn Flavia ermittelt, müssen Mörder Federn lassen! Es ist ein Frühlingsmorgen im Jahr 1951. Flavia de Luce hat sich mit ihrer Familie am Bahnhof von Bishop’s Lacey eingefunden, um die Heimkehr ihrer beim Bergsteigen in Tibet verschollenen Mutter Harriet zu erwarten. Als der Zug einfährt, nähert sich ein großer Fremder der elfjährigen Hobbydetektivin und flüstert ihr eine kryptische Botschaft zu. Einen Augenblick später ist der Mann tot – jemand aus der Menschenmenge hat ihn offenbar vor den Zug gestoßen. Ein neuer Fall für Flavia de Luce, die sich dieses Mal sogar in die Lüfte schwingt, um einen Killer zur Strecke zu bringen, und die endlich die Wahrheit über die Vergangenheit ihrer Mutter erfährt … Endlich: Die lang ersehnte Enthüllung! Was geschah mit Flavias Mutter? Quelle: Goodreads.com

Meine Meinung:

Wie habe ich mich auf dieses Buch gefreut, vor allem nach DEM Ende in Band 5 (hier geht`s zu meiner Rezension). Doch die Auflösung des Falles, war dann doch irgendwie ernüchternd und in der ersten Hälfte des Buches passiert so gut wie nichts. In der zweiten Hälfte werden ein paar spannende Familiengeheimnisse gelüftet, die viel Stoff für weitere Bücher, rund um Flavia und die Familie de Luce liefern. ABER von allen bisherigen Flavia-Büchern, hat mir dieses am wenigsten gefallen. Es gibt eine Leiche, es passiert ein Mord und Flavia ermittelt mit viel Charme und Chemie. Wir treffen auf bekannte Figuren, wie z.B. Adam Sowerby und Flavia hat ein paar sehr eigenwillige „Ideen“ bezüglich einer ganz besonderen Leiche. Der Schreibstil ist gewohnt leicht und locker, so dass man den Roman an einem Stück weglesen kann, doch die große Spannung bleibt leider aus. Kurz gesagt, der Funke ist dieses Mal einfach nicht übergesprungen. Schade! Keine Frage, ich bin immer noch Fan von Flavia und ich freue mich auf hoffentlich noch ganz viele Bücher, doch dieser Band konnte mich nicht überzeugen. Für alle Fans auf jeden Fall ein Muss, da viel über die Familie de Luce verraten wird und der weitere Verlauf stark von eben diesen Familienfakten abhängen wird. Und doch ein eher schwacher 6. Teil.

Autor: Alan Bradley Verlag: Penhaligon Verlag Oktober 2014 Originaltitel: The Dead in Their Vaulted Arches Genre: Krimi Seiten: 352 Reiheninfo: Flavia de Luce Band 6

|Rezension| Blutiger Winter von Tom Callaghan

Blutiger Winter
Autor: Tom Callaghan
Verlag: Atlantik (Januar 2015)
Genre: Thriller
Seiten: 320
Reihe: Akyl Borubaew #1

blutigerwinter

Darum geht´s:
Im Schnee im kalten Kirgistan liegt eine Frauenleiche. Eine schwangere Frauenleiche, denkt man, doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Mörder der jungen Frau einen fremden Fötus in den Unterleib gelegt hat. Inspektor Akyl Borubaew geht zunächst bei der Toten von einer Prostituierten aus. Doch er täuscht sich gewaltig, denn bei der ermordeten Frau handelt es sich um keine geringere als um die Tochter des Ministers für Staatssicherheit. Die Todesfälle häufen sich und Borubajew gerät immer tiefer in einen Sumpf aus Morden, politischen Machtkämpfen, Drogen und Gewalt. Und schnell wird klar, dass viel Mehr und etwas viel Größeres hinter alldem steckt.

Meine Meinung:
Zunächst muss gesagt sein, dass dieses Buch nichts für zarte Gemüter. Tom Callaghan hat einen Faible für sehr detaillierte Beschreibungen, so dass man als Leser bereits auf der ersten Seite starke Nerven bewahren muss um die grausamen Bilder vor seinem inneren Auge zu verarbeiten. Inspektor Borubajew hat schon eine Menge Grausamkeiten gesehen und Callaghan schreckt nicht davor zurück, dem Leser eben diesen haarklein zu schildern.
„Ich habe Süchtige ohne Fleisch an den Armen gesehen, Elle und Speiche entblößt und grauweiß, Frauen mit Löchern in den Beinen, so groß, dass man seine Faust hineinstecken konnte, Männer, deren Wangen aufgeplatzt waren, nachdem ihr Zahnfleisch zu einem blutigen Brei geworden war.“ S. 16
Das Buch wird seinem Titel gerecht, denn es ist kalt und blutig und zudem sehr ekelhalft.
Ein echtes Highlight war für mich aber vor allem das ungewöhnliche Setting. Denn Schauplatz ist Kirgistan. Ein Land, dass im Norden und Nordosten an Kasachstan, im Westen und Nordwesten an Usbekistan, im Süden und Südwesten an Tadschikistan und im Süden und Südosten an China grenzt (siehe auch: >hier<)
Seine Landschaft ist rau und bergig und Landwirtschaft ist nur in einigen wenigen Teilen des Landes möglich. Es herrscht Armut und Gewalt. Die Straßen sind verdreckt und dunkel, so nimmt uns Callaghan mit in ein Land, dass ich bis jetzt noch nicht kannte und dass ich bei näherem Betrachten auch nicht aus nächster Nähe sehen möchte. Wodka, Prostitution und eine Droge Namens „Krokodil“ mit diesen Dingen wird Inspektor Borubajew täglich konfrontiert. Die Bevölkerung ist von Armut geprägt, Alkohol und Drogen „helfen“ die Realität auszublenden. Kriminalität, Bestechung, Korruption auch und vor allem in der Politik sind Normalität.

S.35 „In Spelunken wie der Kulturny-Bar besteht der Haus-„Wodka“ aus einem Teil Benzin, einem Teil Pisse und zwei Teilen Gift: Bei einer ungeöffneten Flasche hatte man immerhin eine kleine Chance, es noch bis nach Hause zu schaffen, ehe Zirrhose und Blindheit einsetzten.“

Für einen Thriller genau der Richtige „Stoff“ um schon von vornherein beim Leser Angst und Schrecken zu verbreiten und ihn in die richtige Stimmung zu versetzen.

Auch die Charaktere sind dem Autor gut gelungen. Inspektor Akyl Borubaew ist zwar, geschuldet durch seine Heimat, ein harter Hund, aber trotzdem ein Protagonist den man als Leser durchaus mögen kann. Allein die Rückblenden, in denen Akyl an seine Frau Tschinara denkt, die an Krebs starb, machen ihn zu einem Mann mit Herz.

S.207 „Mir war scheißegal, wie alt er war, meinetwegen hätte er auch gerade brüllend vor Schmerzen an Krebs verrecken können. Er wusste etwas, und notfalls würde ich es aus ihm herausprügeln, bis er aus allen Löchern blutete.“

S. 96 „ An einem Ort wie diesem liegt Tschinara begraben, am Rand ihres Dorfes, auf einem felsigen Vorsprung mit Blick auf den Fluss und das Tal, das sich bis zu den Hängen des Gebirges erstreckt, das Kirgistan von China trennt. Ein friedlicher Ort, wenn man so will.“

Neben Setting und Figuren ist aber auch die Story sehr gut gelungen. Mitreißend und fesselnd schreibt Callaghan in seinem Debüt über Macht, Geld und Politik. Und man weiß als Leser bis zum Schluss nicht wirklich, wer auf welcher Seite steht.

Fazit:

Ein wirklich außergewöhnlicher Thriller, mit einem sehr ehrlichen Protagonisten, einer extrem offenen und harten Sprache und einem Setting, das man nicht alle Tage auf die Leselotte bekommt. Genau der richtige Lesestoff für klirrend kalte Winterabende.

|Rezension| Der Fall Moriarty von Anthony Horowitz

Der Fall Moriarty
Autor: Anthony Horowitz
Verlag: Jumbo Verlag (Goya Lit 2014)
Genre: Krimi
Sprecher: Uve Teschner
Sprache: deutsch

Sherlock Holmes ist tot. In den Schweizer Reidenbachfällen fand sein aufregendes Leben ein jähes Ende.
Doch sein Gegenspieler Professor Moriarty, der eigentlich mit ihm in die Tiefen stürzte, soll weiterhin die Finger in den Machenschaften der Londoner Unterwelt haben.

Da man nur eine Leiche aus dem Wasser fischte und diese eindeutig nicht Holmes ist, reist Inspektor Athelney Jones von Scotland Yard in die Schweiz um sich zu vergewissern, dass es sich bei dem Toten um Moriarty handelt. Gemeinsam mit Detektiv Frederick Chase, der ebenfalls extra aus Amerika anreist versuchet er den Fall zu lösen.

Die Beiden geraten dabei immer tiefer von den Docks bis in die Katakomben des Smithfield Meat Market auf die Spur des Gangsters Clarence Devereux.
Dabei keimt mehr und mehr der Verdacht auf, dass Moriarty doch noch leben könnte.

Der Schreibstil und die Story erinnern sehr stark an die guten alten Agatha Christie und natürlich Sherlock Holmes Krimis.
Horowitz hat bereits in „Das Geheimnis des weißen Bandes“ bewiesen, dass er gute Kriminalromane schreiben kann und dass sein Stil sich nicht hinter Arthur Canon Doyle verstecken muss.

Es passiert eine Menge in „Der Fall Moriarty“. Morde werden begangen, Rätsel müssen gelöst werden und es wird ziemlich blutig und spannend. Vor allem auf dem Smithfield Meat Market lief es mir eiskalt den Rücken herunter und ich konnte förmlich den Tod spüren und die Kadaver riechen.

Keine Frage also, „Der Fall Moriarty“ ist gut geschrieben. Und mit den Protagonisten Jones und Chase kommt keine Langeweile auf. Leider fehlten mir Holmes und Watson doch sehr und leider konnte ich mich nicht zu 100% auf die Story einlassen.

Das Ende der Geschichte ist eine echte Überraschung, ein Knaller, mit dem ich nicht gerechnet habe. Aber genau das ist leider auch ein Problem warum ich dieses Buch nicht besser bewerten kann. Es war mir zu sehr gewollt und zu sonderbar als das ich es brillant fand.

Das Hörbuch:
Der Sprecher Uve Teschner hat bereits einigen Hörbüchern (fast alles Krimis und Thriller)  seine Stimme geliehen. Unter anderem hat er „Das Schweigen der Lämmer“ vertont und Romane von Ketchum und Laymon gesprochen. Seine Stimme passt sehr gut zu diesem auf „alt getrimmten“ Krimi von Horowitz, da sie ruhig und auch etwas düster klingt.

Fazit:
Ein guter Krimi den Horowitz hier präsentiert, leider konnten mich die Figuren und auch die Auflösung des Falles nicht so überzeugen, wie es sein Vorgänger „Das Geheimnis des weißen Bandes“ geschafft hat.

Vielen Dank an den Goya Lit und an Blogg dein Buch