Rezension – Hygge! Das neue Wohnglück von Marion Hellweg

Hygge, der dänische Wohnstil ist ja mittlerweile auch in Deutschland angekommen und glaubt man den unzähligen Instagram Bildern, so wohnt heute fast jeder wie in einer Hygge-Wohn-Zeitschrif. Gerade im Winter habe ich das Bedürfnis es so hyggelig wie nur möglich zu machen. Hygge steht für Gemütlichkeit, für Wohlbefinden und Gemütlichkeit.

Ich mag es gemütlich in meinem zu Hause. Ich mag Kerzen und Decken, Tee und Kaminfeuer, ein gutes Buch und leckeres Essen.

Hardcover, 160 Seiten, 21,0 x 26,0 cm Mit ca. 250 Farbabbildungen ISBN: 978-3-421-04072-5 Erschienen am  21. August 2017

In diesem Buch bekommen wir die volle Ladung Hygge. Anregungen und Ideen, um unsere Wohnung Hygge-fit zu machen. Marion Hellweg zeig uns, was wir dazu benötigen und wie andere Mitglieder der Hygge-Fan-Gemeinde wohnen.

#Pflanzen in der gesamten Wohnung

#ein kleiner Esstisch mit vielen Kerzen an dem sich die Familie zu jeder Tageszeit trifft

#ein Schlafzimmer mit weichen Decken und Kissen

#viel weiß, frisches grün und Rosatöne

Um nur einige Beispiele zu nennen, die in diesem Buch mit ganz vielen großartigen Fotos abgebildet und mit Roomtouren ausgestattet, gezeigt werden.

Ich mag dieses Buch und die Fotos die mir immer wieder als Inspirationsquelle dienen, wenn es darum geht mein Heim noch hyggeliger zu gestalten.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei DVA für das Bereitstellen dieses Rezensionsexemplares bedanken.

:: Buchvorstellung :: Das Runner´s World Kochbuch für Läufer

Habt ihr Gute Vorsätze? Ja, Nein, Vielleicht?

Wollt ihr mehr Sport treiben, laufen gehen, euch gesünder ernähren?

Nein? Auch nicht schlimm, denn egal ob ihr bereits seit Jahren Läufer seit oder gerade erst damit beginnt. Egal ob ihr 20 oder nur 3 Kilometer in der Woche lauft. Oder ob ihr überhaupt nicht laufen geht, die Rezepte in diesem Buch sind so der so einfach toll.

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Sie sind auch für „Nicht-Läufer“ geeignet, denn schnelle Rezepte mit möglichst frischen, möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln gehen doch immer, oder? 🙂

Die Rezepte sind vor allem so konzipiert, dass sie innerhalb von max. 30 Minuten auf dem Tisch stehen. Klar, das Buch ist für Läufer gemacht, darum bekommt man sowohl die Info, welche Rezepte man am besten vor und welche man am besten nach dem Laufen esst.  Es enthält 125 Rezepte, von Frühstück über Snacks, Salate, Suppen und Smoothies, bis hin zum Abendessen. Alle Rezepte sind gekennzeichnet, so dass man auf den ersten Blick sieht, ob das Rezept vegan, glutenfrei, hydrierend, vegetarisch, kalorienarm oder regenerierend ist. Außerdem sieht man auf den ersten Blick, welche Rezepte vor dem Laufen geeignet sind und welche innerhalb von 5 oder 10 Minuten zubereitet werden können.

Zu jedem Gericht erhalten wir zudem die genaue Nährwertangaben. Kilokalorien, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Proteine, Fett, gesättigte Fettsäuren und Natrium. Was für all diejenigen interessant sein dürfte, die auf ihre Ernährung achten wollen.

Bisher hat mir alles was ich nachgekocht habe, sehr gut geschmeckt:

Linguine mit Spiegelei und Tomaten – easy und lecker

Fusilli mit Birnen und Prosciutto – macht was her

Pizza Margherita – geht immer

Blattsalat mit Erdbeeren und Feta – krass – gute Kombi

Schoko-Bananen-Granola-Bowl – für den richtigen Start in den Tag

Wenn ihr hier klickt, könnt ihr einen Blick ins Buch werfen.

Autor: Joanna Sayago Golub – Titel: Das Runner’s World Kochbuch für Läufer – Über 125 schnelle Rezepte für mehr Energie und Ausdauer – Hardcover  – €19,99[D]inkl. MwSt. € 20,60 [A] CHF 28,90 * (* empf. VK-Preis)

Vielen Dank an den Südwest Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

//Buchvorstellung// Lucinda Riley – Die Perlenschwester

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In Die Perlenschwester, erfahren wir mehr über CeCe, die wir ja bereits aus den 3 vorherigen Bänden kennen. Worum es in der Reihe rund um die D’Aplièse Schwestern geht, die nach dem Tod ihres Vaters auf der Suche nach ihrer Familiengschichte sind, erfahrt ihr im ersten Teil: Die sieben Schwestern.

Dies ist der 4. Band der Reihe und man spoilert sich nicht, wirklich da jeder Band in sich abgeschlossn ist, aber man sollte die Bücher meiner Meinung nach schon in der „richtigen Reihenfolge“ (siehe unten) lesen.

Inhalt:

Um ihrer Familiengeschichte zu erforschen, fliegt CeCe nach ihrem Thailand Zwischenstopp, bei dem sie einen Mann namens Ace kennenlernt und in den sie sich sogar ein wenig verliebt, weiter nach Broome in Australien. Broome gilt als Zentrum der Perlenindustrie im Norden Westaustraliens. Broome ist asiatisch geprägt und bei einer Aborigine-Familie erfährt CeCe mehr über ihre Wurzeln und auf eher unangenehme Weise auch mehr über Ace.

Der zweite Zeitstrahl spielt im Jahr 1906. Wir lernen Kathrin (Katty) McBride kennen. Tochter eines schottischen Pfarrers, die von ihrem Vater als Zofe von Mrs. Mc Crombie (einer wohlhabenden, extravaganten, der Kirche wohlgesonnenen Dame mittleren Alters) nach Australien geschickt. Katty fühlt sich als lebende Opfergabe, und nicht nur das, denn in Australien angekommen, erfährt sie eine Menge unangenehmer Dinge über ihren Vater, die ihr lieber erspart geblieben wären.

Zudem verliebt sich der älteste Sohn ihrer Gastfamilie, Andrew Mercer in sie und macht ihr nur wenige Wochen später einen Heiratsantrag. Eigentlich hat Katty sich bereits in Andrews Zwillingsbruder, den draufgängerischen Dummond verliebt, doch in der Zeit, in der Katty lebt, interessiert die Meinung und der Wille einer jungen Frau noch relativ wenig und so heiratet Katty Andrew und baut sich ein Leben mit ihm in Broome auf, wo Andrew in den Fußstapfen seines Vaters, der Perlenfischerei nachgeht. Aber es geht um viel mehr, als um diese Familiengeschichte, denn es geht um Freundschaft, Rassentrennung, Verlust und Missionare.

Wie Katty mit CeCe in Verbindung steht, das müsst ihr selbst herausfinden. Glaubt mir es ist anders als ihr denkt 🙂

Ich hatte mit Die Perlenschwester extrem viel Spaß. Es ist meiner Meinung nach das beste Buch der Reihe! Das liegt zum einen an dem Setting, denn ich fand das alte Australien genauso toll, wie das heutige Thailand. Lucinda Riley hat es geschafft, Tiere, Landschaft und auch die dort herrschenden Ansichten perfekt zu transportieren.

Ich mochte die Geschichte rund um Katty sehr gerne und auch CeCe, die mir im letzten Band (Die Schattenschwester) noch recht unsympathisch war, fand ich einen sehr interessanten Charakter.

Fazit:

Mein Favorit der Sieben Schwestern Reihe. Perfektes Setting, perfekte Story, super geschrieben! Ein echter Pageturner. Wenn ihr Familiengeschichten, die auf zwei Zeitebenen spielen mögt, dann seid ihr mit der Perlenschwester sehr gut beraten.

5sterne

Vielen Dank an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar!

Aus dem Englischen von Sonja Hauser :: Originaltitel: The Pearl Sister :: Originalverlag: Macmillan :: Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 608 Seiten :: ISBN: 978-3-442-31445-4 :: € 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 26,90* (* empfohlener Verkaufspreis) :: Verlag: Goldmann :: Erschienen: 30.10.2017

Meine Meinung zu den anderen Bänden der Reihe findet ihr hier:

Die sieben Schwestern

Die Sturmschwester

Die Schattenschwester

 

// Rezension // Der verbotene Liebesbrief von Lucinda Riley

:: Rezensionsexemplar ::

Der verbotene Liebesbrief von Lucinda Riley

Aus dem Englischen von Ursula Wulfekamp
Originaltitel: Seeing Double
Taschenbuch, Klappenbroschur, 704 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-48406-5
€ 10,99 [D] | € 11,30 [A] | CHF 15,50* (* empfohlener Verkaufspreis)
Verlag: Goldmann
Erschienen: 18.09.2017

Meine Meinung

Wie ich in meiner letzten Rezension hier bereits erwähnt habe, war es bei Lucinda Riley und mir, Liebe auf den „zweiten Blick“.  In ihrem neuen Roman „Der verbotene Liebesbrief“ schreibt Lucinda Riley ungewohnt spannend, ja schon fast krimimäßig, wohingegen ihre vorherigen Romane eher ruhige Erzählungen sind.

Es geht in „Der verbotene Liebesbrief“ um die junge Journalistin Joanna, die auf die Beerdigung des Schauspielers Sir James Harrison in London geschickt wird um über diese zu berichten. Dort trifft sie auf eine alte Dame, die fast einen Herzinfarkt erleidet und die Joanna notgedrungen nach Hause begleitet.  Diese alte Dame ist etwas skurill, sie wohnt inmitten von Teekisten und sie verhält sich extrem seltsam. Joanna fährt verwirrt zurück zur Trauerfeier. Doch die alte Dame, lässt nicht locker, sie schickt Joanna einen Brief und bittet sie eindrinlich darum, sich mit ihr zu treffen und einer Geschichte über Sir James Harrison nachzugehen. Doch als Joanna sich mit der alten Dame treffen möchte, ist diese bereits tot und es sieht nicht so aus, als wäre sie eines natürlichen Todes gestorben.

Hier beginnt die Story und wir begleiten Joanna dabei, wie sie ein lang gehegtes Geheimnis rund um Sir James Harrison auf zu decken versucht. Hierbei lernt sie die Enkel von Sir James kennen, Marcus und Zoe, die Joanna sofort sympathisch sind.

Anderes als sonst, bewegt sich die Autorin in diesem Roman nicht auf zwei Zeitebenen. Wir bleiben in der Gegenwart (bzw. 1996 denn das Buch ist bereits in den 90ern geschrieben worden), was der Geschichte aber keinen Abbruch getan hat. Im Gegenteil, ich fand es super spannend nicht zu wissen, wie sich alles genau zugetragen hat. Wir Leser bekommen nur die Details, die Joanna auch bekommt und wir sind ebenso entsetzt, überrascht und verängstigt.

Das Buch hat 649 Seiten und ist ein richtig dicker Klopper, doch dank des lockeren Stils von Riley liest es sich in einem Rutsch weg. Hinzu kommt, dass ich die Story super spannend fand. Das Ende war ein bisschen sehr „rosa Blümchen mäßig“und ich finde, dass es das Buch nicht unbedingt gebraucht hätte, aber es ist ein Buch von Lucinda Riley und nicht von Stephen King oder George R.R. Martin und ich denke, dass viele Riley-Leser, genau dieses Ende auch fordern würden.

Vielen Dank an den Goldmann Verlag für die Bereitsstellung des Reszensionsexemplars.

:: Rezension :: Die Schattenschwester von Lucinda Riley – Hörbuch –

Die Schattenschwester von Lucinda RileyIch gebe zu, dass ich mich ziemlich schwer damit tue, die richtigen Worte für diese Rezension zu finden. Lucinda Riley und ich, wir hatten einen ziemlich holprigen Start. Mein erstes Buch von ihr, das Orchideenhaus hat mir überhaupt nicht gefallen. Die Mitternachtsrose hingegen fand ich grandios und ist eins der absoluten Highlight Bücher für mich geworden. Auch Die Sieben Schwestern – der Auftakt dieser Reihe – war für mich ein Lesevergnügen. Der zweite Band, Die Sturmschwester war für mich ebenfalls ein ziemlich gutes Buch und darum habe ich mich auch sehr auf Die Schattenschwester gefreut.

Leider war dieses Buch für mich so gar nicht packend. Ich habe immer wieder pausiert, wieder rein gehört und wieder pausiert. Und ich glaube, dass das größtenteils am Hörbuch lag. Ich fand die Sprecherin Bettina Kurth hier überhaupt nicht passend und sie hat so einschläfernd gelesen, dass mir die Story insgesamt einfach ziemlich lahm vorkam. Auch der Part in der Vergangenheit, der hier – wie bereits in den vorangegangenen Bänden – von Oliver Siebeck gesprochen wird, hat mich dieses Mal ziemlich eingeschläfert. Ich habe mich mehrere Monate (!!!) mit dem Hörbuch herumgeschlagen und habe das Buch dann letztendlich als Ebook zu Ende gelesen. Hier waren die Figuren dann für mich auch greifbarer und im Endeffekt glaube ich, dass die Geschichte an sich gar nicht so lahm war. Sondern einfach nur das Erzähltempo für mich einfach nicht passte.

Aber worum geht es überhaupt? Das Buch handelt von Star d’Aplièse, die Schwester, die etwas introvertierter ist und ihre eigenen Bedürfnisse immer hinten anstellt. Sie ist immer für ihre Schwestern da, vernachlässigt sich selbst und ihr Leben dadurch allerdings enorm. Star bekommt von ihrem verstorbenen Vater, wie alle anderen  Schwestern, einen Hinweis auf ihre Herkunft. Diese führt sie zunächst in eine Buchhandlung nach London und von dort zu Flora ins Lake District im Jahr 1909.

Das Setting hat mir auch in diesem Buch, wieder ziemlich gut gefallen. Allerdings konnte mich die Geschichte rund um Flora nicht mitreißen.  keswick-1873663_960_720

Quelle: pixabay

Das klingt jetzt alles nach einem ziemlichen Flop und das gilt für das Hörbuch letztendlich auch.

Das Ende, welches ich dann ja gelesen habe, fand ich allerdings ziemlich gut. Darum landet die Schattenschwester dann doch noch bei 3 Sternen, und ich glaube, daran ist eigentlich nur das Hörbuch schuld. Das nächste Lucinda Riley Buch werde ich auf jeden Fall wieder lesen und ich hoffe, dass es dann wieder ein Highlight wird.

Vielen Dank für den Hörverlag für das Rezensionsexempar!

Übersetzt von Sonja Hauser // Originalverlag: Goldmann HC // Hörbuch MP3-CD (gekürzt), 2 CDs, Laufzeit: 975 Minuten // Erschienen: 14.11.2016 //  ISBN: 978-3-8445-2313-3 // € 19,99 [D]* | € 22,50 [A]* | CHF 28,50* (* empfohlener Verkaufspreis) // Verlag: der Hörverlag