|Rezept| Pumpkin Spice Latte

Was macht man, wenn alle im Herbst von der Starbucks Pumkin Spice Latte schwärmen, man aber auf dem Dorf wohnt und weit und breit kein Starbucks in der Nähe ist? Genau, selbst ist die Frau! Man stellt sich in die Küche und macht sich sein eigenen Pumpkin Spice Latte.

Rezept gefällig?

Bitte sehr:

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Schritt I Kürbispüree kochen

Zutaten für das Kürbispüree
1/2 Hokkaido Kürbis
etwas Wasser

Zubereitung:

1. Den Hokkaido Kürbis waschen, in kleine Stücke schneiden und mit der Schale in einem Topf mit Wasser ca. 15 Minuten weich kochen.
2. Wasser abkippen
3. Pürieren

Da ihr für den Sirup nur 2 EL Püree benötigt, könnt ihr den Rest super für euer Oatmeal nutzen (einfach Haferflocken mit Milch und Kürbispüree aufkochen), eine Suppe davon kochen, in Waffeln verarbeiten oder als Füllung für Ravioli verwenden.

Schritt II Sirup kochen

Zutaten für den Sirup:

200 ml Wasser
200 g Zucker (oder in der kalorienreduzierte Variante Xucker)
1/2 TL Muskat, gemahlen
1/2 TL Ingwer, gemahlener
1 Messerspitze Vanille, gemahlener
1 TL Zimt, gemahlenen
1/2 TL Nelken, gemahlen
1/2 TL Kardamom, gemahlen
2 EL Kürbispüree

Zubereitung:

  1. Zucker und Wasser in einem kleinen Topf zum kochen bringen
  2. Wenn sich der Zucker komplett aufgelöst hat, das Kürbispüree und die Gewürze hinzufügen
  3. Alles ca. 10 Minuten auf kleiner Flamme köcheln und abkühlen lassen
  4. Den Sirup durch ein Sieb geben und in ein verschließbares Gefäß füllen – im Kühlschrank lagern

Schritt III Pumpkin Spice Latte kochen

Latte Macchiato kochen (Rezept erspare ich Euch an dieser Stelle) und mit dem Sirup süßen 🙂 Natürlich kann man die Latte auch noch mit Sahne verfeinern. Den Sirup kann man auch in Tee oder Kakao kippen. Außerdem schmeckt er auch im Müsli und auf Pancakes.

Guten Appetit!

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|Rezept| Tomatenrisotto

Ich liebe Risotto, ich mag die klassische Variante mit Parmesan und Butter ebenso wie die zahlreichen Abwandlungen. Dieses Tomatenrisotto kommt ganz ohne tierische Produkte aus und schmeckt trotzdem herrlich intensiv. Also wenn es einmal kein Käse auf dem Teller sein soll, dann probiert doch mal Risotto mit Tomatenmark (spart außerdem noch Kalorien ;-)).

Zutaten für 2 Personen:
2 Tassen Risottoreis
ca. 1 L Brühe
1 Schalotte
2 El Olivenöl
2 EL Tomatenmark
1 grüne Paprikaschote (geht natürlich auch mit jedem andren Gemüse, Zucchini, Pilzen, Mais, je nachdem was gerade da ist und worauf ihr Lust habt)
4-5 Cherrytomaten
3 getrocknete Tomaten
1 EL Pinienkerne oder Cashewkerne
Salz, Pfeffer, Basilikum

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So geht´s:

Schalotte haken und in einem Topf mit dem Olivenöl kurz anschwitzen. Reis dazu und ebenfalls kurz glasig dünsten. Anschließend die Paprika in kleine Stücke schneiden und ebenfalls in den Topf geben. Tomatenmark dazugeben. Jetzt wird nach und nach immer eine Suppenkelle Gemüsebrühe (am besten in einem zweiten kleinen Topf erhitzen, so dass die Brühe schon heiß ist) in den Topf gegeben und bei mittlere Stufe und unter rühren (!!) eingekocht. Dies so lange wiederholen, bis der Reis gar ist. Ganz zum Schluss kommen die Pinienkerne, die geviertelten Cherrytomaten und die getrockneten Tomaten dazu.
Mit Pfeffer, Salz und Basilikum würzen.
Guten!

China Study – Die wissenschaftliche Begründung für eine vegane Ernährungsweise – Hörbuch

Autor: T. Colin Campbell
Sprecher: Christoph Maria Herbst
Verlag: Argon balance
Genre: Sachbuch
Sprache: deutsch

Nie im Leben wäre ich auf die Idee gekommen, die China Study zu hören anstatt sie zu lesen. Doch als ich dann gesehen habe, wer sie liest bin ich neugierig geworden. Denn mit Herrn Herbst als Sprecher, der dann auch noch mit diesem Satz zitiert wurde:

»Nachdem ich das Buch gelesen habe, habe ich meine Ernährung komplett umgestellt. Ich vermisse nichts und es geht mir Bombe.«

konnte ich dem Hörbuch nicht wiederstehen.
Anfangs fand ich es sehr ungewohnt Christoph Maria Herbst über ein seriöses/sachliches Thema sprechen zu hören. Ich habe zu Beginn immer auf einen sarkastischen Spruch gewartet, der natürlich nicht kam. Das war die ersten paar Minuten schon sehr gewöhnungsbedürftig, legt sich dann aber schnell.
Inhaltlich geht es um, wie der Titel schon sagt, vegane Ernährung und wie sich diese auswirkt. Meine Befürchtung, dass ich den wissenschaftlichen Fakten und Untersuchungsergebnissen irgendwann nicht mehr folgen kann, wenn ich sie nicht vor Augen habe und noch einmal nachlesen kann, hat sich schnell in Luft aufgelöst. Das Buch ist durchaus Hörbuch tauglich, da die Ergebnisse nicht reine Zahlen-Daten-Fakten sind. Viel mehr wird erklärt was mit und im Körper passiert, wie sich Krankheiten entwickeln und was dies für jeden Einzelnen bedeutet.
Wer meinen Blog verfolgt, der weiß, dass ich vegetarisch lebe und nur über kurze Zeiträume komplett vegan gegessen habe. Die China Study hat mich wieder ein Stück näher an die vegane Ernährung herangeführt, denn Campbell belegt (einen 100%igen Beweis liefert die Studie nicht, aber die Theorie trifft höchstwahrscheinlich zu), dass Überflusserkrankungen wie z.B. Krebs, Herzerkrankungen, Diabetes, Alzheimer und Osteoporose (und jeder hat wohl Menschen mit genau diesen Krankheiten in seinem Umfeld, Familie, Bekanntenkreis) durch eine pflanzliche Ernährung nicht nur gestoppt werden können sondern, dass diese auch im bereits fortgeschrittenen Krankheitsstadium zurück gehen können. Ernährung spielt eine Lebenswichtige Rolle. Jeder kennt den Satz: „Du bist, was du isst.“ Campbell schreibt im Prinzip genau das in etwas anderem Wortlaut, nämlich:

„Das was wir essen, wird Teil von uns selbst!“

Gut fand ich auch, dass Campbell nicht allzu dogmatisch mit der ganzen Sache umgeht, er ist Wissenschaftler und er sagt, dass ein reduzierte Konsum von Milch und Eiern unbedenklich sind. Wer also mal im Café ein Stück Torte isst, der wird sein Krankheitsrisiko ganz sicher nicht erhöhen. Die Masse macht es. Der Überfluss, den unsere Gesellschaft als Norm ansieht. Im Buch wird auch gesagt, dass Essen erfreulich und sorgenfrei sein soll und dass man versuchen sollte seine Ernährung soweit es eben geht vollwertig und pflanzlich zu gestalten. Raffinierte, mit Salz und fetten angereicherte Speisen sollten auf ein Mindestmaß reduziert werden.

„Essen sie gut und genug bis sie satt sind.“ „Essen sie vielfältig“

Ich selbst habe nach der Lektüre meinen Vorratsschrank und Kühlschrank noch einmal gründlich inspiziert. Und ganz ehrlich, der Käse lacht mich, mit dem Wissen was er verursacht schon gar nicht mehr so laut an.

Fazit:
Die China Studie ist ein Must-Read (oder auch ein Must-Hear) für alle, die wissen wollen welche Vorteile die vegane Ernährung bietet! Toll gesprochen von Herrn Herbst und verständlich und anschaulich dargestellt.

Kohlrabinudeln mit gepimptem Ajvar

Wie gestern schon auf Instagram angekündigt, gibt es hier heute noch ein weiteres Low-Carb-Rezept.
Kohlrabinudeln mit gepimptem Ajvar


Zutaten für 2 Personen:

Für die Sauce (reicht bei 2 Personen ca. 2 Tage oder zum einfrieren)
2 EL Olivenöl
4 EL Ajvar
3 Tomaten
Chilisauce
1 Zwiebel
1 Paprika
1 EL Cashewnussmuss
1/2 Bund Basilikum
Salz, Pfeffer, Agavendicksaft

1-2 Kohlrabi (je nach Hunger und Größe der Kohlrabi)
So geht’s:
1. Kohlrabi schälen und mit dem Käsehobel zu dünnen Streifen verarbeiten
2. In Salzwasser ca. 8-10 Minuten bissfest garen
3. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen
4. Paprika und Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in der Pfanne kurz anbraten
5. Ajvar, Cashewmus und Tomaten (geviertelt) hinzugeben und 10 Minuten köcheln
6. Mit Chilisauce, Salz, Pfeffer, Agavendicksaft und Basilikum abschmecken und pürieren
7. Kohlrabi mit Sauce servieren, wer mag kann es mit Parmesan oder Hefeflocken bestreuen

Guten Appetit
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Sie sahen: einen Foodbeitrag für die 3-Wochen-Reset-Challenge

😀

[Rezept] Schaschlik vegan

Manchmal hab ich Bock auf Fleisch!

Ich bin nicht zum Vegetarier geworden, weil mir Fleisch nicht schmeckt, sonst hätte ich diese Fleischeslust, die mich des öftern überkommt, wahrscheinlich nicht. Trotzdem ist es für mich kein Problem, ohne von meinen Grundsätzen abzuweichen, diese Lust zu befriedigen. Denn zum Glück gibt es TVP (Textured vegetable Protein- auch bekannt als Sojafleisch).

Die Konsistenz dieser Medaillons ist wie die, von zartem Fleisch und richtig gewürzt schmeckt man kaum einen Unterschied. Ich nehme die Dinger z.B. für „Falsche-Chicken-Nuggets“, für Gulasch, Stroganoff, Frikassee oder in der kleinen Variante, für Bolognese und Chili sin Carne.

Dieses Mal habe ich es mit Schaschlik probiert und weil es so lecker war, hab ich das Rezept für Euch noch einmal zusammen geschrieben.

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Für 8 Spieße (4 Personen)

Zutaten:
16 TVP Stücke (z.B. von hier)
2 Paprikaschoten
300g Champignons
2 Zwiebeln
1 Zucchini
200 ml Rotwein zum ablöschen
Brühe
Olivenöl zum Braten

Zum würzen:
4 EL Sojasauce
2 EL Grill- und Pfannengewürz
1 TL Pfeffer
1 TL Salz
1 EL Zucker
1 EL Paprikapulver

So wird’s gemacht:
TVP in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen. Brühe und Sojasoße zugeben und 10 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit das Gemüse waschen und in große (in etwa so groß wie die Medaillons) Stücke schneiden. Die Zwiebeln schälen, vierteln und die einzelnen Schichten auseinander ziehen.
Jetzt wird „gebastelt“, eine bunte Gemüsemischung gepaart mit je 2 TVP-Stücken auf Schaschlik-Spieße pieken und mit Grill- und Pfannengewürz würzen. Je 4 Spieße auf zwei Pfannen verteilt, in Olivenöl von allen Seiten anbraten. Mit Rotwein oder Brühe ablöschen. In jede Pfanne ca. 200 ml Brühe und 2 EL Tomatenmark geben. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Zucker abschmecken. Jetzt ca. 45 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Wer es schärfer mag, der gibt Chilipulver, Tabasco oder Sambal Oelek hinzu.
Wem die Soße nach 45 Minuten noch zu dünn ist, der lässt entweder länger kochen, oder nimmt Soßenbinder (ich weiß, ist nicht die feine Art, aber manchmal muss es eben etwas schneller gehen ;-)))
Dazu passt Reis oder Weißbrot !

Guten Appetit!