|Rezension|Dark Wonderland von A.G. Howard

9783570163191_CoverDark Wonderland

Autor: Anita Grace Howard
Originaltitel: Splintered
Genre: Jugendbuch (Fantasy)
Seiten: 464
vom Verlag empfohlenes Lesealter: 14 Jahre
Verlag: cbt (November 2014)
Reihe: Teil 1 von 3

Darum geht´s:
Allysa ist die UrUrUr Enkelin von Alice Liddell, dem Mädchen, das vor vielen Jahren in den Kaninchenbau und somit direkt ins Wunderland gefallen ist. Seitdem sind die Liddell Frauen verflucht. Allysas Mutter Alison, sitzt bereits in der Psychiatrie und Allysa ist auf dem besten Weg dorthin, denn sie hört bereits Blumen und Insekten sprechen. Um den Fluch aufzuheben bleibt Allysa nichts anderes übrig, als ebenfalls ins Wunderland zu gehen, in dem nichts mehr ist, wie es einmal war.

Meine Meinung:

Ansprechend war für mich zunächst natürlich das tolle Cover auf dem Allysa zu sehen ist. Mit ihren grünen Augen und ihren wilden blonden Locken in dem sich jede Menge Blumen und Insekten tummeln, macht mich das Cover neugierig auf den Inhalt. Ein Blick auf den Klappentext und es ist um mich geschehen. Die Idee ein düsteres Wunderland zu erschaffen ist nicht neu (ich hatte so etwas bereits bei Alice im Zombieland erwartet. Was dann aber Meiner Meinung nach total daneben ging – meine Rezi – ). Trotzdem liebe ich solche Adaptionen und so stürze ich mich, wie einst Alice, Hals über Kopf in das Märchen von A.G. Howard.

Dark Wonderland beginnt vielversprechend und ich hatte zu Beginn das Gefühl, dass es die ganz große Liebe werden könnte, zwischen mir und dieser Geschichte. Allysa ist eine coole und mutige Protagonistin, die Skaten liebt und sehr selbstbewusst auftritt. Leider ist genau das oft ihr Problem wenn es um Jungs geht. Sie ist für alle einfach nur die beste Freundin und nicht das Mädchen, das man küssen möchte.

Als Allysa durch einen Riss im Spiegel ins Wunderland geht, begleitet sie ihr Schwarm und bester Freund Jeb. Und die Beiden stellen schnell fest, dass das Wunderland nicht mehr das ist, was es zu Alice Zeiten einmal war bzw. vielleicht hat die Schilderung der kleinen Alice nie der realen Wunderlandwelt entsprochen. Das Wunderland ist düster und unheimlich und Morpheus hat sich mittlerweile von einer Raupe in einen Schmetterlingsmenschen verwandelt. Morpheus hat eine besondere Beziehung zu Allysa, die ich nicht wirklich verstanden habe. Er kommt ihr bekannt vor, da er sie anscheinend bereits vor Jahren in ihrer Träumen besucht hat. Leider konnte ich mit Morpheus und seiner Beziehung zu Allysa so gar nichts anfangen. Der Schmetterlingsmensch war für mich zu absurd und zu undurchschaubar und er wollte nicht so recht in meinen Kopf.

Und so entsteht eine zu gewollte Dreiecksbeziehung, die aus meiner Sicht überhaupt nicht notwendig, wenn nicht sogar überflüssig war.

Leider fand ich auch, dass die fantastische, dunkle Wunderlandwelt, die mich zu Beginn so fasziniert hat, irgendwo ab der Hälfte nicht mehr attraktiv und viel zu abstrakt wurde. Ich langeweilte mich und die Geschehnisse kamen mir vor, wie eine Aufzählung von alle Stationen, die auch Alice durchlaufen hat, nur eben düsterer.

Fazit:

Dark Wonderland ist der 1. Teil einer Trilogie, die ich wahrscheinlich nicht weiter verfolgen werde. Der Anfang war toll, weil wir auf viele altbekannte und geliebte Wunderland Figuren treffen. Die Adaption der Caroll Story scheint zunächst, mit viel dunkler Fantasie und schaurigen Weiterentwicklungen altbekannter Figuren, gelungen. Leider konnte mich Dark Wonderland dann am Ende nicht überzeugen, da ich mich irgendwo bei der Hälfte einfach nicht mehr abgeholt fühlte und trotz der tollen Idee, sehr, sehr gelangweilt habe. Schade!

Reiheninfo:

Band 1: Dark Wonderland (Originaltitel: Splintered)
Band 1,5: The Moth in the Mirror
Band 2: Ensnared
Band 3: Unhinged

9783570163191_Cover mothinthemirror ensnared unhinged

 

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5 Gedanken zu “|Rezension|Dark Wonderland von A.G. Howard

    • Kannst du streichen 🙂 Dafür solltest du „Bevor die Nacht geht“, „Der dunkle Kuss der Sterne“ oder „Love Letters to the Dead“ lesen. Und natürlich den neuen Roman von Frau Moyes 🙂

  1. Also ich hab den Band Dark Wonderland – Herzbube gelesen und ich muss sagen es ist einfach nur bombastisch wie die Autorin ihr Bich schreibt. Ich habe es innerhalb eines Tages gelesen so süchtig bin ich nach diesem Buch geworden. Was mich aber enttäuscht hat war das Ende. Ich hätte mir gewünscht das Al und Morpheus am Ende doch noch ihre gemeinsamen 24 Stunden bekommen hätten und nicht auseinander gerissen worden wären.
    Mein Fazit zu dem Teil: Im großen und ganzen Genial bis auf das Ende, welches, für Bücherjunkies und Instantfans wie mich, eine kleine Entäuschung ist.

    • Hallo Franziska, vielen dank für deinen Kommentar und deine Meinung zur Reihe! Schön, dass die Geschmäcker verschieben sind, sonst wäre es ja langweilig 🙂
      Ich konnte wie gesagt nichts mit der Geschichte anfangen.
      Lieben Gruß
      Miriam

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